Futsal-Glossar
Die Begriffe der FIFA-Futsalregeln, vom Zeitnehmertisch bis zum zweiten Strafstoßpunkt
Dieses Glossar erklärt 46 Futsal-Begriffe. Die meisten stammen aus der offiziellen Begriffsliste „Futsal Terms“ und den Regeln 1–17 der FIFA Futsal Laws of the Game 2025-26, gültig seit 5. September 2025. Die deutschen Bezeichnungen folgen dem DFB: kumuliertes Foul, Einkick, zweiter Strafstoßpunkt, Zeitnehmer. Einige Einträge kommen aus dem Reglement der UEFA Futsal Champions League 2026/27, denn Tabelle und Sperren regelt jeder Wettbewerb selbst. Fouls und Auszeiten führst du auf der Futsal-Anzeigetafel, Turnier oder Liga legst du hier an, und das Futsal-Videotutorial für Veranstalter zeigt den Ablauf.
A
- Aktionsbereich (action area)
Der Teil des Spielfelds, in dem sich der Ball befindet und gespielt wird. Die FIFA definiert ihn zusammen mit dem Einflussbereich, damit Schiedsrichter und Beobachter beschreiben können, wohin jeder der beiden Feldschiedsrichter schauen sollte.
- Anstoß
Beginnt beide Halbzeiten und beide Abschnitte der Verlängerung und setzt das Spiel nach jedem Tor fort; ausgeführt vom Team, das das Tor kassiert hat. Aus dem Anstoß kann direkt ein Tor gegen den Gegner erzielt werden. Geht der Ball direkt ins eigene Tor, gibt es Eckstoß für den Gegner. Beim Anstoß zählen die Schiedsrichter keine vier Sekunden.
- Auswärtstorregel
Entscheidung bei gleicher Torzahl, bei der auswärts erzielte Tore doppelt zählen. Regel 10 führt sie weiterhin als mögliches Verfahren für Wettbewerbe auf, neben Verlängerung und Strafstoßschießen. Hin- und Rückspiel in JudgeMate nutzen sie nicht: Bei Gleichstand im Gesamtergebnis entscheidet nach dem Rückspiel ein Strafstoßschießen.
- Auswechselzone
Ein 5 m langer Abschnitt der Seitenlinie vor der technischen Zone jedes Teams, beginnend 5 m von der Mittellinie. Jedes Team nutzt die Zone in der Hälfte, die es verteidigt; nach der Pause tauschen die Zonen. Wer beim Wechsel an anderer Stelle hinaus- oder hineingeht, wird verwarnt.
- Auszeit
Jedes Team hat pro Halbzeit eine Auszeit von einer Minute; eine ungenutzte Auszeit der ersten Halbzeit verfällt, in der Verlängerung gibt es keine. Ein Teamoffizieller beantragt sie beim dritten Schiedsrichter, und der Zeitnehmer gewährt sie, wenn der Ball aus dem Spiel ist und das antragstellende Team die Spielfortsetzung hat. Die JudgeMate-Futsaltafel erlaubt eine Auszeit pro Halbzeit und keine in der Verlängerung.
B
- Ball
Regel 2 verlangt einen Umfang von 62 bis 64 cm, ein Gewicht von 400 bis 440 g bei Spielbeginn und einen ersten Aufsprung von 50 bis 65 cm, wenn der Ball aus 2 m Höhe fallen gelassen wird.
D
- Direkter Freistoß
Ein Freistoß, aus dem direkt ein Tor erzielt werden kann. Im Futsal bringt jeder direkte Freistoß dem foulenden Team ein kumuliertes Foul für die laufende Halbzeit ein, Gegner halten mindestens 5 m Abstand. Bis zum fünften Foul ist eine Mauer erlaubt, ab dem sechsten gelten die Regeln für den Freistoß vom zweiten Strafstoßpunkt.
- Direkter Freistoß ab dem sechsten kumulierten Foul (DFKSAF)
Im englischen Regeltext mit DFKSAF abgekürzt. Die verteidigende Mannschaft darf keine Mauer bilden, der Torwart steht mindestens 5 m vom Ball entfernt, und der Schütze muss direkt aufs Tor schießen. Passiert das sechste Foul im eigenen Strafraum, gibt es stattdessen Strafstoß. Wird der Freistoß zum Ende einer Halbzeit verhängt, wird er noch ausgeführt.
- Dritter Schiedsrichter
Ein Assistent am Zeitnehmertisch. Er notiert die eingesetzten Spieler, Torschützen, Karten, Auszeiten und die kumulierten Fouls jedes Teams pro Halbzeit, prüft die Ausrüstung der Ersatzspieler und zeigt das fünfte kumulierte Foul sowie jede Auszeit an. Musste der ausgewechselte Spieler das Feld anderswo verlassen, gibt der Ersatzspieler sein Leibchen beim dritten Schiedsrichter ab.
E
- Eckstoß
Gibt es, wenn der Ball nach letzter Berührung durch einen Verteidiger über die Torlinie geht und kein Tor fällt. Der Ball liegt im Eckraum, Gegner bleiben mindestens 5 m vom Eckbogen entfernt, und der Stoß muss innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden. Sonst erhält der Gegner einen Torabwurf.
- Einflussbereich (influence area)
Ein Bereich abseits des Balls, in dem es trotzdem zu Auseinandersetzungen zwischen Spielern kommen kann. Ihn beobachtet derjenige der beiden Feldschiedsrichter, der gerade nicht auf den Aktionsbereich schaut.
- Einkick
Spielfortsetzung, wenn der Ball vollständig über die Seitenlinie geht oder an die Hallendecke prallt. Der Ball wird von der Seitenlinie gekickt, nicht geworfen, innerhalb von vier Sekunden, Gegner stehen mindestens 5 m entfernt. Aus einem Einkick kann kein direktes Tor fallen. Dauert es länger als vier Sekunden, bekommt der Gegner den Einkick.
- Ersatzspieler
In einem Spiel eines offiziellen Wettbewerbs dürfen höchstens neun Ersatzspieler eingesetzt werden, die Zahl der Wechsel ist unbegrenzt. Ausgewechselte Spieler dürfen zurückkommen. Gewechselt wird auch bei laufendem Spiel, nicht aber während einer Auszeit. Ein Futsalkader in JudgeMate umfasst 14 Spieler: fünf auf dem Feld, neun auf der Bank.
F
- Fair-Play-Punkte
Kriterium bei Punktgleichheit in der UEFA Futsal Champions League 2026/27: Vorn liegt das Team mit weniger Strafpunkten. Eine Rote Karte zählt 3 Punkte, eine Gelbe 1, ein Feldverweis nach zwei Gelben im selben Spiel 3. In Artikel 15 steht das Kriterium hinter direktem Vergleich, Tordifferenz und erzielten Toren.
- Feldverweis
Die Rote Karte: Der Spieler verlässt das Feld für den Rest des Spiels und darf nicht am Strafstoßschießen teilnehmen. Das Team spielt zwei Minuten Spielzeit in Unterzahl, sofern der Gegner nicht vorher trifft. Auch Teamoffizielle können des Feldes verwiesen werden.
- Fliegender Torwart
Ein Torwart, der vorübergehend als Feldspieler mitspielt, meist in der gegnerischen Hälfte, und das eigene Tor leer lässt. Das kann der Stammtorwart sein oder ein eigens dafür eingewechselter Spieler. Das Wettbewerbsreglement kann vorschreiben, dass er exakt die Trikotfarbe des Torwarts trägt. Der dritte oder vierte Schiedsrichter überwacht dann die Torlinie dieses Teams.
G
- Gedecktes Tor (guarded)
Der Torwart steht im eigenen Strafraum innerhalb eines gedachten Dreiecks aus den beiden Pfosten und dem Ball. Die Schiedsrichter berücksichtigen das, wenn sie entscheiden, ob ein Foul ein Tor oder eine offensichtliche Torchance verhindert hat. Mit fliegendem Torwart weit vorn ist das Tor meist nicht gedeckt.
- Gelbsperre
Wann Verwarnungen zu einer Sperre führen, regelt das Wettbewerbsreglement, nicht die Spielregeln. In der UEFA Futsal Champions League 2026/27 ist ein Spieler nach zwei Gelben Karten in zwei verschiedenen Spielen für das nächste Spiel gesperrt, dann wieder nach der vierten und jeder weiteren. In einer JudgeMate-Liga kann der Veranstalter automatische Sperren nach zwei bis fünf Gelben Karten einschalten.
H
- Halbzeitpause
Die Pause zwischen den Halbzeiten dauert höchstens 15 Minuten. Zwischen den beiden Abschnitten der Verlängerung gibt es keine Pause: Die Teams wechseln nur Seiten und Bänke, eine Trinkpause von höchstens einer Minute ist erlaubt.
I
- Indirekter Freistoß
Ein Freistoß, bei dem ein Tor nur zählt, wenn ein weiterer Spieler den Ball berührt hat. Im Futsal ist er die übliche Folge von Verzögerung: Freistoß, Freistoß vom zweiten Strafstoßpunkt oder Torabwurf nicht innerhalb von vier Sekunden ausgeführt. Bei einem Vergehen im Strafraum wird er von der Strafraumlinie ausgeführt, an der Stelle, die dem Tatort am nächsten liegt.
K
- Kumuliertes Foul
Jedes Foul, das mit einem direkten Freistoß geahndet wird. Die Zählung beginnt für jedes Team in jeder Halbzeit bei null und wird im Spielbericht festgehalten. Fouls der zweiten Halbzeit zählen in der Verlängerung weiter. Seit 2025-26 wird kein kumuliertes Foul notiert, wenn die Schiedsrichter stattdessen auf Strafstoß entscheiden. Die JudgeMate-Futsaltafel zählt pro Team und pro Halbzeit.
L
- Leibchen
Ersatzspieler tragen es über dem Trikot. Seine Farbe muss sich von den Trikots beider Teams und von den Leibchen des Gegners unterscheiden. Eine Auswechslung ist abgeschlossen, wenn der Ersatzspieler durch die eigene Auswechselzone das Feld betritt und dem ausgewechselten Spieler das Leibchen übergeben hat.
M
- Mindestzahl an Spielern
Ein Spiel darf nicht beginnen oder fortgesetzt werden, wenn ein Team weniger als drei Spieler auf dem Feld hat. Ein Team besteht aus höchstens fünf Spielern, einer davon Torwart. Wie viele Spieler insgesamt für ein Spiel nötig sind, legt der jeweilige Nationalverband fest.
- Mini-Turnier
Die UEFA Futsal Champions League 2026/27 spielt ihre Qualifikationsrunden in Gruppen von drei oder vier Teams bei einem Gastgeber, mit 3 Punkten für einen Sieg, 1 für ein Remis und 0 für eine Niederlage. Bei Punktgleichheit entscheiden zuerst die Spiele der betroffenen Teams gegeneinander.
S
- Schiedsrichter
Der erste Feldschiedsrichter und die letzte Instanz bei Entscheidungen. Im Futsal arbeitet er mit einem zweiten Schiedsrichter auf der gegenüberliegenden Seite, auf höherem Niveau auch mit drittem Schiedsrichter und Zeitnehmer am Tisch. Sind sich die beiden Feldschiedsrichter uneinig, entscheidet der Schiedsrichter.
- Schiedsrichterball
Spielfortsetzung, wenn die Schiedsrichter das Spiel ohne Vergehen unterbrechen, etwa wegen einer Verletzung oder eines beschädigten Balls. Der Ball wird für einen Spieler des Teams fallen gelassen, das ihn hatte oder bekommen hätte. Lag der Ball im Strafraum der Verteidiger und hatten die Angreifer ihn, gibt es den Schiedsrichterball auf der Strafraumlinie.
- Schnell ausgeführter Freistoß
Ein Freistoß, der mit Erlaubnis eines der Schiedsrichter sehr schnell nach der Unterbrechung ausgeführt wird. Fängt ihn ein Gegner ab, der näher als 5 m stand, läuft das Spiel weiter. Wer die schnelle Ausführung absichtlich verhindert, wird wegen Verzögerung verwarnt.
- Signal beim fünften Foul
Pflichtzeichen der Assistenten, sobald ein Team in einer Halbzeit sein fünftes kumuliertes Foul begeht; auf dem Zeitnehmertisch wird dann eine gut sichtbare Markierung aufgestellt. Von da an lassen die Schiedsrichter bei Fouls dieses Teams keinen Vorteil mehr laufen, außer der Gegner würde ein Tor oder eine offensichtliche Torchance verlieren. Die JudgeMate-Tafel kündigt dann den 10-m-Freistoß beim nächsten Foul an.
- Spielfeld
Bei Länderspielen 38 bis 42 m lang und 20 bis 25 m breit, bei anderen Spielen 25 bis 42 m mal 16 bis 25 m. Die Tore sind 3 m breit und 2 m hoch. Seit 2025-26 ist Kunstrasen nur ausnahmsweise und nur in nationalen Wettbewerben zulässig.
- Spielnähe (playing distance)
Der Abstand, aus dem ein Spieler den Ball mit ausgestrecktem Fuß oder Bein oder im Sprung erreicht; beim Torwart im Sprung mit ausgestreckten Armen. Er hängt von der Körpergröße ab und spielt eine Rolle, wenn die Schiedsrichter beurteilen, ob ein Gegner nah genug war, um den Ball zu spielen.
- Spielwertung (kampflos)
Ein Spiel wird einem Team zugesprochen, weil das andere nicht angetreten ist. Die Spielregeln nennen dafür kein Ergebnis. Bei der UEFA entscheiden die Disziplinarinstanzen, und das Reglement jedes Wettbewerbs legt das Ergebnis für die Tabelle fest. In JudgeMate ist die kampflose Wertung im Futsal standardmäßig 5:0, der Veranstalter kann das in den Einstellungen von Turnierbaum oder Liga ändern.
- Spielzeit
Die Zeit, in der der Ball im Spiel ist, gemessen mit dem Chronometer. Der Zeitnehmer hält die Uhr an, sobald der Ball aus dem Spiel ist oder das Spiel aus einem anderen Grund ruht. Zwei Halbzeiten zu 20 Minuten Spielzeit dauern deshalb deutlich länger, und ein Turnierplan braucht längere Zeitfenster als 40 Minuten.
- Strafraum
Der Raum vor jedem Tor, begrenzt von zwei Viertelkreisen mit 6 m Radius um die Außenseite der Pfosten, verbunden durch eine 3,16 m lange Linie parallel zur Torlinie. Nur hier darf der Torwart den Ball mit der Hand spielen, und ein Foul hier ab dem sechsten kumulierten Foul führt zum Strafstoß.
- Strafstoß
Ein Stoß vom Strafstoßpunkt, 6 m von der Mitte zwischen den Pfosten. Der Torwart bleibt auf der Torlinie, alle anderen stehen mindestens 5 m hinter dem Strafstoßpunkt und außerhalb des Strafraums. Ein Strafstoß zum Ende einer Halbzeit wird noch ausgeführt. Seit 2025-26 wird dafür kein kumuliertes Foul notiert.
- Strafstoßschießen
Verfahren, wenn das Reglement nach einem Remis oder nach der Verlängerung einen Sieger verlangt. Beide Teams schießen fünfmal, danach je einmal, bis eines mehr Tore hat. Schießen darf jeder Spieler und Ersatzspieler, außer wer bei Spielende verletzt ausgeschieden oder des Feldes verwiesen ist. Die JudgeMate-Futsaltafel zählt fünf Schüsse und dann bis zur Entscheidung.
T
- Torabwurf
Spielfortsetzung, wenn der Ball nach letzter Berührung durch einen Angreifer über die Torlinie geht. Der Torwart wirft oder lässt den Ball von einer beliebigen Stelle im Strafraum innerhalb von vier Sekunden frei, sonst gibt es indirekten Freistoß für den Gegner. Nationale Bestimmungen für Jugend, Senioren, Behindertensport oder Breitensport können den Wurf direkt über die Mittellinie verbieten.
- Torwart in der eigenen Hälfte
Der Torwart darf den Ball in der eigenen Hälfte nicht länger als vier Sekunden kontrollieren, mit den Händen im Strafraum oder mit den Füßen irgendwo in dieser Hälfte. Hat er den Ball gespielt, darf er ihn in der eigenen Hälfte nicht erneut berühren, wenn ein Mitspieler ihn zurückspielt, bevor ein Gegner am Ball war. Beides ergibt einen indirekten Freistoß.
V
- Verlängerung
Zwei gleich lange Abschnitte von höchstens je fünf Minuten, wenn das Reglement einen Sieger verlangt. Dazwischen gibt es keine Pause und keine Auszeiten. Kumulierte Fouls der zweiten Halbzeit zählen weiter. Die JudgeMate-Futsaltafel ist standardmäßig auf 2 × 5 Minuten eingestellt.
- Verwarnung
Die Gelbe Karte, die an die Disziplinarinstanz gemeldet wird. Zwei Verwarnungen im selben Spiel bedeuten einen Feldverweis, und das Team spielt dann zwei Minuten in Unterzahl. Gibt der Bediener der JudgeMate-Futsaltafel demselben Spieler eine zweite Gelbe Karte, macht die Tafel daraus selbst eine Rote.
- Videounterstützung (VS)
Das Wiederholungssystem der FIFA für Futsal, nur mit schriftlicher FIFA-Genehmigung erlaubt. Der Cheftrainer kann Entscheidungen zu Tor, Strafstoß, direkter Roter Karte und Spielerverwechslung anfechten. Jedes Team hat pro Halbzeit eine erfolglose Anfechtung, dazu je eine in Verlängerung und Strafstoßschießen; erfolgreiche Anfechtungen sind unbegrenzt.
- Vier-Sekunden-Regel
Die Schiedsrichter zählen sichtbar vier Sekunden bei Einkick, Eckstoß, Torabwurf, Freistößen und wenn der Torwart den Ball in der eigenen Hälfte kontrolliert. Bei Anstoß und Strafstoß wird nicht gezählt. Wer zu lange braucht, verliert die Spielfortsetzung: Einkick für den Gegner nach einem Einkick, Torabwurf nach einem Eckstoß, sonst indirekter Freistoß.
- Vierter Schiedsrichter
Ein Assistent, der zusammen mit dem dritten Schiedsrichter Offizielle und Ersatzspieler im Blick hat, kumulierte Fouls notiert und bei Entscheidungen hilft. Fällt der dritte Schiedsrichter oder der Zeitnehmer aus, übernimmt er dessen Aufgabe.
Z
- Zeitnehmer
Der Spieloffizielle, dessen Hauptaufgabe die Spielzeit ist: Er startet und stoppt den Chronometer, misst die einminütige Auszeit und die zweiminütige Unterzahl und zeigt Tore, kumulierte Fouls und Spielabschnitte auf der Anzeigetafel. Auf der JudgeMate-Futsaltafel läuft die Uhr von 20:00 rückwärts.
- Zwei-Minuten-Unterzahl
Nach einem Feldverweis spielt das Team zwei Minuten Spielzeit mit einem Spieler weniger. Ein Ersatzspieler darf früher kommen, wenn das Team in Überzahl trifft; sind beide Teams dezimiert, wird keines vor Ablauf seiner zwei Minuten ergänzt. Die JudgeMate-Tafel misst die zwei Minuten und beendet sie früher, wenn das Team in Unterzahl ein Tor kassiert.
- Zweiter Schiedsrichter
Der zweite Spieloffizielle auf dem Feld, unter Aufsicht des Schiedsrichters. Beide arbeiten an gegenüberliegenden Seitenlinien. Beim Anstoß steht einer auf der Seite der Auswechselzonen, der andere an der anderen Seitenlinie auf Höhe des vorletzten Verteidigers.
- Zweiter Strafstoßpunkt (10 m)
Eine Markierung 10 m von der Mitte zwischen den Pfosten, mit zwei Hilfsmarken je 5 m daneben für den Abstand. Von hier wird der direkte Freistoß ab dem sechsten kumulierten Foul ausgeführt. Geschah das Foul zwischen Torlinie und einer gedachten Linie 10 m davor, darf das Team auch am Tatort schießen.