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BMX Freestyle werten, vom ersten Run bis zur Endwertung

Live-Ergebnisse für Park, Street, Dirt und Flatland

BMX Freestyle wird nach Gesamteindruck gewertet. Im UCI-Park-Format sehen fünf Wertungsrichter einen Run von 60 Sekunden und geben je eine Note zwischen 0,00 und 99,99, in die Schwierigkeit, Ausführung, Höhe, Abwechslung, Flow und Kursnutzung einfließen. Aus den Noten wird der Mittelwert gebildet. In der Qualifikation zählt der Mittelwert aus beiden Runs, im Finale nur der bessere.

Was JudgeMate für einen BMX-Contest tut

Kriterienbasierte Wertung für Club-, Serien- und Regionalwettkämpfe

JudgeMate ist eine kriterienbasierte Wertungssoftware und bildet das UCI-Reglement nicht ab. Du legst Kriterien und Gewichtungen fest, die dein Contest benutzt, und die Plattform übernimmt die Rechnerei, die laufende Rangliste und den Papierkram.

Elektronische Wertungsbögen fürs Panel

Jeder Wertungsrichter öffnet den Wettkampf auf dem eigenen Gerät und gibt die Note dort ein. Kein Papier, niemand rennt mit Zetteln zum Wertungstisch, keine Sieben, die auch eine Eins sein könnte. Während des Heats sieht jeder nur die eigenen Noten.

Kriterien und Gewichtungen legst du fest

Starte mit der Vorlage aus sieben BMX-Kriterien — Schwierigkeit, Ausführung, Höhe, Abwechslung, Flow, Progression, kreative Kursnutzung — oder reduziere sie auf eine Gesamtnote, wenn dein Contest wie der Weltverband wertet. Die Gewichtung stellst du pro Kriterium ein.

Runs, bester Lauf und Mittelwert

Du legst fest, wie viele Runs gefahren werden und ob das Ergebnis den besten Run, die Summe oder den Mittelwert nimmt. Diese eine Einstellung ist der Unterschied zwischen Qualifikation und Finale, und sie gilt pro Kategorie statt pro Wettkampf.

Best Trick als eigener Wertungsstrang

Best Trick läuft neben der Hauptwertung, mit eigener Versuchszahl, eigenem Notenbereich und eigener Gewichtung. Die Wertungsrichter benoten jeden Versuch, und nur die besten Versuche gehen ins Ergebnis.

Heats für große Felder

Teile eine Kategorie mit 60 Fahrern in Heats, fahre sie nacheinander, und die Plattform trägt die Qualifizierten weiter. Die Heatgröße stellst du pro Kategorie ein.

Live-Rangliste auf jedem Bildschirm

Die Tabelle sortiert sich neu, während die Noten einlaufen. Wirf sie über die Großbildanzeige auf den Screen am Park, teile den Link mit dem Publikum oder druck den QR-Code auf die Startliste.

Bericht zur Übereinstimmung im Panel

Nach dem Wettkampf sehen Veranstalter und Obmann, wie die Noten jedes Wertungsrichters zum Rest des Panels lagen, wie viel der Skala jeder genutzt hat und wie viele Plätze sich ohne ihn verschieben würden. Der Bericht zeigt Rechenwerte, keine Absichten, und er hebt kein Ergebnis auf.

Ergebnisse raus mit einem Klick

Die Endwertung geht als PDF ans schwarze Brett und als Excel an Verband oder Sponsor. Jeder Run und jede einzelne Note bleiben im Wettkampf gespeichert.

So laufen BMX-Freestyle-Contests ab

Formate, die du wirklich austrägst

Park

Das olympische Format. Die Fahrer haben 60 Sekunden pro Run in einem Park aus Bowls und Boxen, gewertet wird der Run als Ganzes. In der Qualifikation zählt meist der Mittelwert aus zwei Runs, im Finale der bessere. Die meisten modernen Contest-Parks sind um dieses Format herum gebaut.

Street

Rails, Ledges, Gaps und Treppen, gefahren entweder als Runs auf Zeit oder als offener Jam auf einem Plaza-Kurs. Street steht außerhalb des UCI-Programms, also legt der Veranstalter das Format fest: X Games, Simple Session und Dutzende lokaler Contests fahren jeweils ihre eigene Variante.

Flatland

Gar keine Hindernisse — der Fahrer balanciert und dreht auf flachem Boden, gewertet werden Kontrolle, Verbindungen und Originalität. Flatland hat einen eigenen Weltmeistertitel und eine eigene, tiefe Szene, besonders in Japan und Frankreich.

Dirt und Trails

Sprunglinien aus Erde, nacheinander gefahren. Höhe und Trickschwierigkeit wiegen hier schwerer als die Kursnutzung, und Veranstalter begrenzen den Run oft über die Anzahl der Sprünge statt über die Zeit.

Jam und Best Trick

Der Standard an der Basis: eine offene Session mit Zeitfenster statt einzelner Runs, meist gefolgt von einer Best-Trick-Session. Best Trick wird pro Versuch gewertet, und nur die besten Versuche zählen ins Ergebnis.

Wie BMX Freestyle gewertet wird

In der Disziplin existieren zwei Wertungsphilosophien nebeneinander. Verbandswettkämpfe vergeben eine Gesamtnote pro Run: fünf Wertungsrichter, Skala 0,00 bis 99,99, Mittelwert, und die Kriterien dienen als gemeinsamer Bezugsrahmen statt als einzeln auszufüllende Felder. Contests an der Basis und Serien schlüsseln den Run häufiger auf und werten Schwierigkeit und Ausführung getrennt, damit die Fahrer sehen, wo Punkte liegen geblieben sind.

JudgeMate trägt beides. Legst du ein Kriterium an, hast du das Modell mit einer Gesamtnote; legst du sieben gewichtete Kriterien an, füllt jeder Wertungsrichter einen kurzen Bogen. Die Rechnung bleibt dieselbe: bestätigen, mitteln, Rangliste neu sortieren.

**Schwierigkeit** — der technische Anspruch der Tricks, meist das am höchsten gewichtete Kriterium. Ein dreifacher Tailwhip und ein Barspin sind nicht dasselbe wert, und das Panel soll den Unterschied kennen.

**Ausführung** — wie sauber es war. Landungen, Fußposition, Wackler beim Herausrollen und jede Bodenberührung gehören hierher.

**Höhe** — wie weit der Fahrer aus den Transitions herauskommt und wie weit er über die Box fliegt. Zwei Fahrer können denselben Trick zeigen und allein über dieses Kriterium getrennt werden.

**Abwechslung** — wie viele verschiedene Tricks, Drehrichtungen und Hindernisse der Run abdeckt. Ein Trick zweimal im selben Run ist der übliche Weg, hier Punkte zu verlieren.

**Flow** — ob sich der Run als eine durchgehende Linie liest oder als Aneinanderreihung mit Pausen. Die Wertungsrichter achten darauf, ob der Fahrer ohne Pedaltritt ins nächste Hindernis pumpt.

**Progression** — neue Tricks und Kombinationen, die das Panel so noch nicht gesehen hat. Dieses Kriterium belohnt den, der es zuerst versucht.

**Kreative Kursnutzung** — die Linie selbst: welche Hindernisse der Fahrer gewählt hat, ob der ganze Park vorkam und ob Transfers Bereiche verbunden haben, die andere getrennt gefahren sind.

JudgeMate gibt jedem Wertungsrichter einen elektronischen Wertungsbogen auf dem eigenen Handy oder Tablet. Die Noten laufen beim Bestätigen ein, die Runwertung wird automatisch berechnet, und die Rangliste aktualisiert sich, ohne dass jemand etwas abtippt. Ab fünf Wertungsrichtern kann der Veranstalter die höchste und die niedrigste Note streichen lassen. Heats halten große Felder beieinander, DNS, DNF und DSQ laufen als Status statt als Null, und am Ende geht alles als PDF und Excel raus.

BMX Freestyle: fünf Jahrzehnte Fahren, eine Minute Beweis

BMX Freestyle wird nach Gesamteindruck gewertet. Es gibt keine Zeit zu schlagen und keine Weite zu messen — ein Panel sieht 60 Sekunden Run und macht aus Schwierigkeit, Ausführung, Höhe, Abwechslung, Flow und Linienwahl eine einzige Zahl. Auf Papier geht das schlecht. Noten kommen auf Zetteln, jemand rechnet den Mittelwert im Kopf, und der Sprecher wartet.

Die Disziplin ist aus diesem Aufbau herausgewachsen. Park steht im olympischen Programm, der Radsport-Weltverband trägt Weltcup und Weltmeisterschaft in Park und Flatland aus, und Street hat seinen eigenen Kreislauf außerhalb des Verbands. Darunter liegen Tausende lokaler Jams, wo ein Skatepark, fünf Wertungsrichter und ein Whiteboard immer noch reichen.

JudgeMate deckt beide Enden dieser Spanne ab. Du legst die Kategorien an, lädst die Wertungsrichter ein, und jeder Run wird nach den Kriterien gewertet, die dein Contest tatsächlich benutzt — eine Gesamtnote wie beim Weltverband oder eine Aufschlüsselung in sieben Kriterien, wenn dein Obmann das lieber sieht.

Die Wettkämpfe, die BMX Freestyle prägen

Park steht im olympischen und im UCI-Kalender, Street und Dirt haben ihren eigenen Kreislauf, und beide speisen denselben Fahrerpool.

Olympische Spiele — BMX Freestyle Park

Seit Tokio 2021 im Programm, mit zwölf Startplätzen je Geschlecht und einem Finale, das der bessere von zwei 60-Sekunden-Runs entscheidet. Gold ging an Logan Martin und Charlotte Worthington (2021), danach an José Torres Gil und Deng Yawen (2024).

UCI-Weltmeisterschaften im urbanen Radsport

Die Weltmeistertitel in Park und Flatland, erstmals 2017 in Chengdu vergeben und gemeinsam mit Trial ausgetragen. Die Ausgabe 2025 in Riad gewannen im Park Anthony Jeanjean und Sun Sibei.

UCI-Weltcup im BMX Freestyle

Die Saisonserie in Park und Flatland, mit Runden in Europa, Asien und Amerika. Weltcuppunkte fließen auch in die olympische Qualifikation, weshalb das Feld selbst in Jahren ohne Spiele antritt.

X Games

Hier ging die Disziplin 1995 in den Mainstream, und bis heute sind es die meistgesehenen Contests in Street, Park und Dirt. Die X Games stehen außerhalb des Verbandskalenders und setzen eigene Formate — für viele Fahrer genau der Reiz.

FISE World Series

Das Festival für urbane Sportarten rund um Montpellier, bei dem BMX Freestyle neben Skateboard, Scooter und Inline läuft. Einzelne Runden sind zugleich UCI-Weltcupstationen, sodass Amateurklasse und Weltcupfinale dasselbe Wochenende teilen.

Simple Session

Der Hallencontest für Street und Park in Tallinn, seit 2000 ausgetragen und unter Fahrern als echter Titel gehandelt. Der Kurs ändert sich jedes Jahr und belohnt Linienwahl statt eines auswendig gelernten Runs.

Deutsche Meisterschaft und nationale Serien

Jeder Verband mit BMX-Freestyle-Programm vergibt einen nationalen Park-Titel, meist mit Kids, Jugend, Junior, Amateur und Elite an einem Wochenende. Die Deutsche Meisterschaft 2025 fuhr Park und Flatland vom 1. bis 3. August im Bikepark Darmstadt. Auf dieser Ebene entscheidet in aller Regel ein Fünferpanel und sonst nichts.

Fahrer, die BMX Freestyle geprägt haben

Freestyle hat keine einzelne Linie — Vert, Street und Flatland haben je eigene Geschichte geschrieben, und die olympische Ära kam als vierte dazu.

Prägende Figuren

Bob Haro

USA. Gilt als derjenige, der BMX Freestyle Ende der 1970er zu einer eigenen Disziplin machte, und als Gründer von Haro Bikes. Seine Rahmen und sein frühes Skateparkfahren gaben die Vorlage, auf der die ersten organisierten Contests aufsetzten.

Mat Hoffman

USA. Die prägende Figur im Vert und über die Hoffman Sports Association zugleich der Veranstalter, der BMX bei den frühen X Games ausrichtete. Stand bei den X Games 2002 einen No-handed 900, Jahre nachdem seine Konkurrenz aufgehört hatte, Neues von ihm zu erwarten.

Dave Mirra

USA. Sammelte 24 X-Games-Medaillen — ein Rekord dieser Veranstaltung, der bis 2013 hielt — und fuhr Park und Vert auf einem Niveau, das die späten 1990er definierte. Sein Name trug die Disziplin in Haushalte, die nie einen Contest gesehen hatten.

Jamie Bestwick

Großbritannien. Beherrschte BMX Vert durch die 2000er und 2010er mit einer Serie von X-Games-Goldmedaillen, an die in dieser Disziplin niemand herankam — gebaut auf Höhe und Konstanz statt auf einzelnen Tricks.

Garrett Reynolds

USA. Seit seinen Teenagerjahren der Maßstab im BMX Street, mit einer Dominanz im Street-Wettbewerb der X Games, die in der Disziplin ohne Gegenstück ist. Neue Tricks werden bis heute an seinem Katalog gemessen.

Die aktuelle Spitze

Anthony Jeanjean

Frankreich. Weltmeister 2025 in Riad mit 94,40, nach Bronze in Paris 2024 und bei der WM 2022. In derselben Saison gewann er auch die Weltcupwertung im Park.

Kieran Reilly

Großbritannien. Stand im Januar 2022 den weltweit ersten Triple Flair, nach rund zwanzig Versuchen über dreizehn Fahrtage verteilt, und holte in Paris mit 93,91 im letzten Run Olympiasilber.

Hannah Roberts

USA. Sechs WM-Titel (2017, 2019, 2021, 2022, 2023, 2024) und Olympiasilber aus Tokio. Die erfolgreichste Fahrerin der Park-Ära und der Maßstab, an dem sich jedes neue Feld messen lässt.

Deng Yawen

China. Olympiasiegerin von Paris 2024 mit 92,60 im zweiten Run, Teil des chinesischen Programms, das binnen eines olympischen Zyklus vom Außenseiter zum Favoriten wurde.

José Torres Gil

Argentinien. Olympiasieger von Paris 2024 mit 94,82 im ersten Run — die erste olympische Medaille des argentinischen Radsports in dieser Disziplin.

Sun Sibei

China. Weltmeisterin im Park von Riad 2025, vor Teamkollegin Sun Jiaqi mit 93,08 — das komplette Podest ging an China.

Ausrüstung im BMX Freestyle

Ein Freestyle-Rad ist dafür gebaut, geworfen zu werden, nicht dafür, schnell zu sein. Fast alles an der Ausstattung — der kurze Rahmen, die dicken Reifen, die fehlenden Bremsen — folgt daraus, was die Tricks verlangen.

Rahmen und Geometrie

20-Zoll-Laufräder an einem Chromoly-Rahmen, das Oberrohr meist zwischen 20,5 und 21,25 Zoll. Parkfahrer nehmen einen kürzeren Hinterbau für leichtere Drehungen, Streetfahrer einen steiferen Aufbau, der Treppenstürze übersteht. Unter Contestfahrern sieht man Rahmen von Sunday, Cult, Kink, S&M, Fit und WeThePeople.

Laufräder und Reifen

Am Parkrad sind 36 Speichen weiterhin Standard, dazu Reifen zwischen 2,3 und 2,4 Zoll, im Park hart und im Street weicher gefahren. Die Hinterradnabe ist entweder eine Kassette oder ein Freecoaster — mit dem Freecoaster rollt man rückwärts, ohne zu treten, weshalb Fakie-Tricks bei verschiedenen Fahrern verschieden aussehen.

Bremsen, Gyro oder gar nichts

Die meisten Park- und Streetfahrer fahren bremsenlos, weil ein Zug beim Barspin nur hängen bleiben kann. Wer eine Hinterradbremse behält, montiert ein Gyro, damit sich der Lenker drehen kann, ohne den Zug zu verdrillen. Flatland ist die Ausnahme: Dort gehören Bremsen vorn und hinten zur Disziplin.

Pegs

Rohre aus Stahl oder Chromoly auf den Achsen, zum Grinden auf Rails und Ledges. Streetfahrer fahren meist vier, Parkfahrer oft zwei oder gar keine, weil Pegs Gewicht bringen und in Transitions hängen bleiben.

Helm und Schoner

Ein zertifizierter Helm ist im UCI-Wettkampf Pflicht, und die meisten Contests verlangen ihn in jeder Kategorie. Im Park sind Knie- und Schienbeinschoner üblich, im Street Handgelenk- und Knöchelschutz. Auf den Köpfen sieht man vor allem TSG, Pro-Tec, Fox und S1.

Wie BMX Freestyle zur gewerteten Disziplin wurde

Von leeren Pools zu den ersten Contests (1970er bis 1980er)

BMX fing als Rennsport an, und Freestyle entstand aus dem, was die Fahrer zwischen den Motos machten. Bob Haro gilt als derjenige, der daraus Ende der 1970er eine eigene Disziplin machte: Er fuhr Skateparks auf einem 20-Zoll-Rad und gründete die Firma, die bis heute seinen Namen trägt.

Die erste geordnete Wettkampfserie richtete in den 1980ern die American Freestyle Association aus, mit getrennten Klassen für Rampe, Flatland und später Street. Gewertet wurde schon damals subjektiv, und schon damals wurde darüber gestritten: Das Panel bewertete den Eindruck, und der Wertungsbogen war das, was der Veranstalter am Morgen ausgedruckt hatte.

X Games und die Explosion des Street-Fahrens (1995 bis 2010)

Die ersten X Games 1995 brachten BMX Vert und Street ins Fernsehen, und mit ihnen verschob sich der Schwerpunkt der Disziplin. Mat Hoffman baute die Rampen, richtete über die Hoffman Sports Association die Contests aus und schob die Höhe weiter — sein No-handed 900 bei den X Games 2002 gehört bis heute zu den prägenden Aufnahmen dieser Zeit.

Dave Mirra sammelte 24 X-Games-Medaillen, ein Rekord dieser Veranstaltung, der bis 2013 hielt. Am schnellsten wuchs Street, weil es weder Rampe noch Genehmigung brauchte, und baute eine Contest-Kultur auf, die nie von einem Verband abhing.

Der Weltverband übernimmt Freestyle (2017)

Der Radsport-Weltverband richtete BMX Racing schon jahrzehntelang aus, bevor er Freestyle ernst nahm. Die ersten UCI-Weltmeisterschaften im urbanen Radsport fanden vom 6. bis 12. November 2017 in Chengdu statt und vergaben die ersten Weltmeistertitel in BMX Freestyle Park und Flatland. Den Park-Titel der Männer holte damals Logan Martin.

Mit dem Verband kam ein geschriebenes Format: In der Qualifikation zählt der Mittelwert aus zwei Runs, im Finale der bessere von beiden, gewertet von fünf Wertungsrichtern mit Noten zwischen 0,00 und 99,99.

Tokio, Paris und was danach kam (2021 bis heute)

BMX Freestyle Park feierte 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio Premiere. Logan Martin gewann bei den Männern, Charlotte Worthington bei den Frauen — sie stand im zweiten Run einen 360 Backflip, den zuvor keine Fahrerin im Wettkampf gestanden hatte, und bekam dafür 97,50.

Paris 2024 gewann José Torres Gil aus Argentinien mit 94,82 vor Kieran Reilly (93,91) und Anthony Jeanjean. Bei den Frauen siegte Deng Yawen für China mit 92,60 vor Perris Benegas und Natalya Diehm. Bei der WM 2025 in Riad machte Jeanjean aus zwei Bronzemedaillen Gold mit 94,40, und China belegte hinter Sun Sibei das komplette Frauenpodest.

Geprüft von

JudgeMate Editorial Team

Redaktionsstandards
Geprüft gegen

UCI-Reglement für BMX Freestyle (Teil 6 der Radsport-Regeln)

Zuletzt geprüft 2026-08-28 · nächste Prüfung 2027-03-12

BMX Freestyle werten: häufige Fragen

Quellen

  1. What is BMX Freestyle — Park?Union Cycliste Internationale
  2. Ergebnisse BMX Freestyle, Olympische Spiele Paris 2024Internationales Olympisches Komitee
  3. Deutsche Meisterschaft BMX Freestyle 2025, Bikepark Darmstadtfreedombmx

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