Tennis pfeifen: der Leitfaden
Aufgaben des Stuhlschiedsrichters, Aufschlagfehler, Linienentscheidungen und Lizenz
Im Tennis steht der Stuhlschiedsrichter im Mittelpunkt — er leitet das Match von einem erhöhten Stuhl am Netz. Der Stuhlschiedsrichter sagt den Spielstand an nach jedem Punkt und jedem Spiel, pfeift Fehler und Fußfehler, setzt die 25-Sekunden-Shot-Clock und den Code of Conduct durch (Verwarnung → Punktverlust → Spielverlust) und entscheidet über Lets (Wiederholungen) und Behinderungen. Linienrichter rufen Bälle in oder aus — oder, immer häufiger, übernimmt das der elektronische Linienruf (Hawk-Eye Live); Wimbledon hat seine menschlichen Linienrichter 2025 abgeschafft. Es gelten die ITF Rules of Tennis sowie die Codes der Grand Slams, der ATP und der WTA. Im Vereins-, Schul- und Freizeittennis entscheiden die Spieler ihre Linien meist selbst und zählen selbst.
Die Rolle des Stuhlschiedsrichters im Tennis
Bei gepfiffenen Spielen leitet der Stuhlschiedsrichter die Partie von einem erhöhten Stuhl am Netz, in der Feldmitte. Er ist die Autorität auf dem Platz; ein Turnier-Referee überwacht die Veranstaltung und entscheidet über Disqualifikationen und Einsprüche. Die Aufgaben des Stuhlschiedsrichters:
Vor dem Spiel:
- Platz, Netz und Material prüfen. Das Netz ist in der Mitte 0,914 m hoch und an den Pfosten 1,07 m.
- Die Auslosung leiten — Schlägerdreh oder Münzwurf —, um Aufschlag oder Rückschlag und die Startseite festzulegen.
- Die Spieler, das Format (best of 3 oder best of 5 Sätze), die Tiebreak-Regeln und das Einspielen (meist 5 Minuten) bestätigen.
Während des Spiels:
- Den Spielstand ansagen nach jedem Punkt, am Ende jedes Spiels und am Ende jedes Satzes — 15, 30, 40, Einstand, Vorteil, Spiel, Satz.
- Fehler und Fußfehler beim Aufschlag pfeifen und beim Netzaufschlag „Let" ansagen.
- Die Zeit durchsetzen: die 25-Sekunden-Shot-Clock zwischen den Punkten, rund 90 Sekunden beim Seitenwechsel, 120 Sekunden in der Satzpause und das Einspiel-Limit.
- Über Lets und Behinderungen in den Ballwechseln entscheiden.
- Den Code of Conduct durchsetzen über die Strafleiter — Verwarnung, dann Punktverlust, dann Spielverlust — und bei einer möglichen Disqualifikation den Referee rufen.
- Medizinische Auszeiten und Toilettenpausen im Rahmen der Regeln verwalten und die Zeit steuern.
- Linienrichter überschreiben, wenn er sich eines klaren Fehlers sicher ist, und Challenges oder Prüfungen des elektronischen Linienrufs managen, wo diese Systeme laufen.
- Das offizielle Spielprotokoll korrekt führen.
Nach dem Spiel:
- Den Endstand verkünden.
- Das Protokoll unterschreiben und abgeben.
- Regelverstöße, Aufgaben und Disqualifikationen an den Referee melden.
| Role | Position | Primary |
|---|---|---|
| Stuhlschiedsrichter | Erhöhter Stuhl am Netz, in der Feldmitte | Leitet das Match: sagt den Spielstand an, pfeift Fehler, setzt Zeit und Code durch, überschreibt Linienentscheidungen |
| Linienrichter (wenn eingesetzt) | An Grund-, Aufschlag- und Seitenlinien | Ball in oder aus an den zugewiesenen Linien; Fußfehler und Netzaufschläge (Lets) |
| Elektronischer Linienruf / Review (wenn eingesetzt) | Automatisches Ball-Tracking; Review-Offizieller am oder abseits des Platzes | Automatische In/Aus-Entscheidungen (Hawk-Eye Live); unterstützt Entscheidungen, wo eingesetzt |
Aufschlag und Fehler: worauf der Schiedsrichter achtet
Der Aufschlag ist die am stärksten kontrollierte Aktion im Tennis, und der Schiedsrichter prüft bei jeder Ausführung mehrere Dinge:
Ein gültiger Aufschlag:
- Hinter der Grundlinie: Der Aufschläger steht hinter der Grundlinie, zwischen den gedachten Verlängerungen der Mittelmarkierung und der Einzel- (oder Doppel-)Seitenlinie, auf der für den Punkt richtigen Seite.
- Wurf und Treffer: Der Aufschläger wirft den Ball hoch und trifft ihn, bevor er aufkommt. Ein Schwung und Verfehlen des geworfenen Balls ist ein Fehler, aber der Aufschläger darf einen schlechten Wurf fallen lassen oder fangen, solange er nicht durchschwingt.
- Ins richtige Feld: Der Aufschlag muss über das Netz und diagonal ins gegenüberliegende Aufschlagfeld — von der Einstandseite in die Einstandseite, von der Vorteilseite in die Vorteilseite — innerhalb von Aufschlaglinie, Mittellinie und Einzel-Seitenlinie.
- Zwei Versuche: Der Aufschläger hat einen ersten Aufschlag und, wenn dieser Fehler ist, einen zweiten. Zwei Fehler nacheinander sind ein Doppelfehler, und der Aufschläger verliert den Punkt.
Fußfehler — der Schiedsrichter beobachtet die Füße des Aufschlägers vom Wurf bis zum Treffer. Ein Fußfehler liegt vor, wenn der Aufschläger vor dem Treffen des Balls:
- die Grundlinie oder das Feld dahinter berührt,
- auf die gedachte Verlängerung der Mittelmarkierung oder der Seitenlinie tritt oder sie überschreitet,
- die Position durch Gehen oder Laufen ändert (kleine natürliche Bewegung ist erlaubt). Ein Fußfehler ist ein Aufschlagfehler, genau wie ein Aufschlag ins Netz — er kostet diesen Aufschlag, und zwei nacheinander sind ein Doppelfehler.
Netzaufschlag (Let) — berührt der Ball das Netz, den Riemen oder das Band und landet trotzdem im richtigen Feld, ist es ein Let, und der Aufschlag wird wiederholt. Ein Let beim ersten Aufschlag wiederholt den ersten Aufschlag; ein Let beim zweiten wiederholt nur den zweiten. Es gibt keine Begrenzung aufeinanderfolgender Lets. (Manche Formate, etwa bestimmte College-Turniere und frühere ATP-Experimente, spielen Lets weiter, statt sie zu wiederholen — die Standardregel der ITF wiederholt sie aber.)
Häufige Aufschlagfehler, die der Schiedsrichter pfeift:
- Aufschlag ins Netz.
- Aufschlag landet außerhalb des richtigen Aufschlagfeldes (zu lang oder zu weit).
- Fußfehler.
- Ball beim Schwung ganz verfehlt.
- Aufschlag von der falschen Seite der Mittelmarkierung oder falscher Aufschläger bzw. falsche Reihenfolge im Doppel.
- (War der Rückschläger nicht bereit, wird der Aufschlag wiederholt und nicht als Fehler gewertet.)
Kostenlose Live-Anzeigetafel.
Spielstand und Zeit auf der Großleinwand, gesteuert vom Handy.
Zeitregeln und die 25-Sekunden-Shot-Clock
Tennis läuft auf einer strengen Uhr, und der Schiedsrichter setzt sie durch — heute mit einer sichtbaren Shot Clock auf den meisten Profiplätzen. Die wichtigsten Grenzen:
Zwischen den Punkten — 25 Sekunden: Der Aufschläger muss die Aufschlagbewegung innerhalb von 25 Sekunden nach dem Ende des letzten Punktes beginnen. Der Schiedsrichter (oder die automatische Shot Clock) startet den Countdown, sobald der Punkt entschieden und der Spielstand angesagt ist. Der Schiedsrichter entscheidet weiterhin, wann er die Uhr startet — etwa nach einem langen Ballwechsel bei Hitze.
- Aufschläger: die erste Zeitüberschreitung ist eine Verwarnung; jede weitere kostet einen ersten Aufschlag (der Aufschläger muss einen zweiten Aufschlag spielen).
- Rückschläger: die erste Zeitüberschreitung ist eine Verwarnung; jede weitere ist ein Punktverlust.
Einspielen — etwa 5 Minuten: Das Einspielen vor dem Match ist begrenzt (meist 5 Minuten), und der Schiedsrichter sagt die verbleibende Zeit an.
Seitenwechsel — etwa 90 Sekunden: Die Spieler wechseln nach dem ersten Spiel und danach alle zwei Spiele die Seiten. Beim Seitenwechsel sind 90 Sekunden erlaubt; beim allerersten Wechsel eines Satzes wechseln die Spieler ohne die volle Sitzpause. Am Satzende gibt es eine 120-Sekunden-Satzpause (2 Minuten).
Medizinische Auszeit: Ein Spieler darf eine medizinische Auszeit für eine behandelbare Beschwerde verlangen. Der Physio beurteilt sie, und die Behandlung ist begrenzt (üblich ist eine 3-minütige Behandlung pro Beschwerde). Der Schiedsrichter steuert die Uhr und sagt die Zeit an.
Toiletten- und Umziehpausen: Diese sind in Zahl und Dauer durch den Tour-Code begrenzt, und der Schiedsrichter verfolgt sie, um Zeitschinderei zu verhindern.
Warum die Uhr für den Schiedsrichter wichtig ist: Vor der sichtbaren Shot Clock war „Zeit" eine Ermessensfrage und ein häufiger Konfliktpunkt zwischen Spielern und Offiziellen. Die Uhr auf dem Platz macht die 25-Sekunden-Grenze objektiv und für Spieler wie Zuschauer sichtbar — doch wann sie gestartet wird sowie die medizinischen, Seitenwechsel- und Satzpausenfenster bleiben Sache des Schiedsrichters.
Linienentscheidungen: „aus", Überschreiben und elektronischer Linienruf
Ein Ball ist in, wenn irgendein Teil von ihm irgendeinen Teil der Linie berührt. Wie diese Entscheidung fällt, hängt vom Niveau der Besetzung ab:
Mit Linienrichtern:
- Jeder Linienrichter entscheidet nur seine zugewiesene Linie und ruft nur „aus" — mit klarer Stimme und Handzeichen. Ein nicht als aus gerufener Ball ist in. Ein Ball wird nur dann als aus gerufen, wenn der Linienrichter Luft zwischen Ball und Linie sieht.
- Der Stuhlschiedsrichter darf überschreiben — aber nur sofort und nur, wenn er sich eines klaren Fehlers sicher ist. Überschreibt er und lässt sich der Punkt nicht rekonstruieren, wird er wiederholt.
- Konnte ein Linienrichter nichts sehen, entscheidet der Stuhlschiedsrichter; kann auch er nicht, wird der Punkt wiederholt.
Challenges und elektronischer Linienruf:
- Wo Hawk-Eye-Challenges genutzt werden, darf ein Spieler pro Satz begrenzt oft anfechten (üblich sind 3 erfolglose Challenges pro Satz, plus eine weitere im Tiebreak); eine korrekte Challenge wird nicht abgezogen. Der Stuhlschiedsrichter ruft die Prüfung auf, und die Ball-Track-Animation entscheidet.
- Elektronischer Linienruf (ELC / Hawk-Eye Live) ersetzt auf vielen Plätzen die menschlichen Linienrichter vollständig: Kameras und Sensoren treffen die In/Aus-Entscheidung automatisch, und ein akustisches „aus" wird abgespielt. Wimbledon hat 2025 seine menschlichen Linienrichter abgeschafft und schließt sich damit der ATP Tour sowie den US und Australian Open beim automatischen Ruf auf den Hauptplätzen an. Wo ELC Live läuft, gibt es keine Challenges — die elektronische Entscheidung ist endgültig —, und der Fokus des Stuhlschiedsrichters verschiebt sich auf Spielstand, Zeit und Verhalten.
Ehrlicher Hinweis: Der elektronische Linienruf ist reale Schiedsrichtertechnik, keine JudgeMate-Funktion. JudgeMate ruft niemals einen Ball in oder aus — ein menschlicher Offizieller entscheidet, und der Bediener trägt den daraus folgenden Spielstand ein.
Im Vereins-, Schul- und Freizeitspiel (ohne Offizielle): Die Spieler entscheiden ihre Linien selbst, jeder auf seiner Netzseite. Ein Ball wird nur als aus gerufen, wenn der Spieler ihn klar draußen sieht; jeder Zweifel geht an den Gegner, und der Ball ist gut. Ein Spieler darf keinen Ball auf der Seite des Gegners als aus werten. Dieses Fair-Play-Prinzip — die USTA nennt es „The Code" — hält ungepfiffenes Tennis ohne volle Besetzung spielbar.
Wie ein Spieler den Punkt verliert — und die Code-Leiter
Der Schiedsrichter entscheidet, wer jeden Punkt gewonnen hat. Hier die wichtigsten Arten, einen Punkt zu verlieren, die Situationen, die ein Let ergeben, und der Umgang mit Fehlverhalten.
Ein Spieler verliert den Punkt, wenn er:
- den Ball auf seiner Seite zweimal aufspringen lässt, bevor er zurückspielt.
- den Ball nicht ins Feld des Gegners zurückspielt — ins Netz oder ins Aus.
- den Ball schlägt, bevor er auf seine Netzseite überquert.
- das Netz, den Netzpfosten, den Riemen oder das Feld des Gegners berührt, während der Ball im Spiel ist.
- den Ball absichtlich mehr als einmal mit dem Schläger berührt oder ihn fängt bzw. trägt.
- von einem Ball im Spiel getroffen wird, bevor dieser aufspringt — selbst hinter der Grundlinie stehend.
- den Schläger nach dem Ball wirft oder ihn fallen lässt und damit den Ball stoppt.
- beim Aufschlag einen Doppelfehler macht.
- den Gegner absichtlich behindert.
Lets im Ballwechsel (Punkt wird wiederholt):
- Das Spiel wird aus berechtigtem Grund unterbrochen — ein Ball rollt von anderswo ins Feld, ein Gegenstand fällt, eine unvermeidbare äußere Behinderung.
- Ein Netzaufschlag (der Aufschlag streift das Netz und landet im Feld) wiederholt diesen Aufschlag.
Behinderung:
- Wird ein Spieler durch etwas behindert, das niemand steuert, ist der Punkt ein Let.
- Wird ein Spieler durch eine absichtliche Handlung des Gegners behindert (Rufen im Ballwechsel, ablenkende Bewegung), verliert der behindernde Spieler den Punkt. Unabsichtliche Behinderung (ein unwillkürliches Geräusch, ein aus der Tasche fallender Ball) ist beim ersten Mal meist ein Let — der Schiedsrichter beurteilt die Absicht.
Der Code of Conduct — die Strafleiter: Fehlverhalten eskaliert über das Match auf einer festen Skala:
- Verwarnung für den ersten Verstoß.
- Punktverlust für den zweiten.
- Spielverlust für den dritten.
- Weitere Verstöße bringen den Schiedsrichter dazu, den Referee zu rufen, der den Spieler disqualifizieren kann. Verstöße umfassen hörbare oder sichtbare Obszönität, Schläger- oder Ballmissbrauch, verbale oder körperliche Übergriffe, unerlaubtes Coaching und unsportliches Verhalten. Zeitüberschreitungen laufen auf einer eigenen Schiene (Verwarnung, dann verlorener erster Aufschlag für den Aufschläger oder Punktverlust für den Rückschläger), doch sowohl Zeit- als auch Code-Verstöße werden im Protokoll festgehalten.
Hinweis zum Format: Die meisten Matches gehen über best of 3 Sätze; das Herren-Einzel bei Grand Slams über best of 5. Ein Satz wird bei 6 Spielen mit 2 Spielen Vorsprung gewonnen; bei 6–6 entscheidet ein Tiebreak.
Den Spielstand ansagen: 15, 30, 40, Einstand und Tiebreak
Der Schiedsrichter sagt den Spielstand nach jedem Punkt, Spiel und Satz an. Die Konvention ist einfach: erst der Stand des Aufschlägers, dann der des Rückschlägers.
Punkte innerhalb eines Spiels:
- 0 ist „null", dann 15, 30, 40.
- 40–40 ist „Einstand" (Deuce).
- Nach Einstand bringt der nächste gewonnene Punkt „Vorteil [Spieler]". Gewinnt er auch den nächsten, holt er das Spiel; verliert er ihn, geht es zurück zu Einstand.
- Beispiele: „15–null", „30–15", „40–30", „Einstand", „Vorteil Aufschläger", „Spiel Aufschläger".
- Manche Formate nutzen No-Ad-Zählung — ein einziger Entscheidungspunkt bei Einstand, wobei der Rückschläger die Seite wählt. Der Schiedsrichter sagt „Entscheidungspunkt" an.
Spiele und Sätze:
- Ein Spiel wird bei 4 Punkten mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen (über Einstand und Vorteil wie oben).
- Ein Satz wird bei 6 Spielen mit 2 Spielen Vorsprung gewonnen; bei 6–6 wird ein Tiebreak gespielt.
- Nach jedem Spiel sagt der Schiedsrichter den Spielstand und den Führenden an — „Spiel Aufschläger, 4–3, erster Satz" — und am Satzende das Satzergebnis — „Spiel und erster Satz, Aufschläger, 6–4".
Tiebreak:
- Gespielt bis 7 Punkte, mit 2 Vorsprung (also 8–6, 9–7 usw., wenn es 6–6 erreicht). Die Punkte werden 1, 2, 3… gezählt, nicht 15/30/40.
- Die Spieler wechseln alle 6 Punkte die Seiten, und der Aufschlag rotiert im 1-2-2-Muster.
- Die vier Grand Slams haben einen 10-Punkte-Tiebreak zur Entscheidung des letzten Satzes (bei 6–6) ab 2022 vereinheitlicht. Der Schiedsrichter sagt das Format an und zählt bis 10, mit 2 Vorsprung.
Best-of-Formate: Die meisten Matches gehen über best of 3 Sätze; das Herren-Einzel bei Grand Slams über best of 5.
Ansage-Ablauf:
- Sage den Punktstand zügig nach jedem Punkt an, laut und klar genug für Spieler und Zuschauer.
- Sage das Spiel an, dann den laufenden Satzstand, dann Satz und Match, sobald sie entschieden sind.
- Korrigiere einen falsch angesagten Stand vor dem nächsten Punkt; wurde ein Punkt zu einem falschen Stand gespielt, folge dem ITF-Verfahren zur Korrektur.
Den Spielstand mit JudgeMate live führen: JudgeMate ist eine kostenlose, in Echtzeit laufende Live-Anzeigetafel für ein einzelnes Match. Ein Schiedsrichter oder Anschreiber kann die Tafel vom Handy oder Tablet bedienen — tippe auf den Punktgewinner, und die Tafel aktualisiert Spiel, Satz und Match automatisch, inklusive Einstand/Vorteil und Tiebreak, und zeigt den aktuellen Stand Spielern, Zuschauern oder einem Stream in Echtzeit. Damit klar ist, was sie nicht tut: JudgeMate trifft keine Schiedsrichterentscheidungen, verfolgt den Ball nicht, ersetzt weder Linienrichter noch den elektronischen Linienruf, führt keine Auslosungen oder Ranglisten — sie spiegelt den vom Bediener eingetragenen Stand. Sieh dir die Tennis-Seite an und probiere die Live-Anzeigetafel. Die volle Zählleiter steht im Leitfaden wie Tennis gezählt wird, und die Einrichtung der Tafel Schritt für Schritt im Leitfaden zur Tennis-Live-Anzeigetafel.
So wirst du lizenzierter Tennis-Schiedsrichter
Die International Tennis Federation (ITF) lizenziert Offizielle international über ein Badge-System, während nationale Verbände — die USTA in den USA, die LTA in Großbritannien, der DTB in Deutschland, der PZT in Polen — die Einstiegslizenz vergeben und ihre Veranstaltungen mit Offiziellen besetzen.
Einstieg — nationaler / Platz-Offizieller:
- Beginne mit dem Schiedsrichterkurs deines nationalen Verbandes, der die Grundlagen für Linien- und Stuhlschiedsrichter abdeckt: Regeln, Stellungsspiel, Handzeichen, Fußfehler-Mechanik und den Code.
- Bestehe eine schriftliche Regelprüfung und eine praktische Bewertung auf dem Platz.
- Sammle Matchstunden, zuerst als Linienrichter, dann als Stuhlschiedsrichter, bei lokalen und regionalen Veranstaltungen.
ITF-Badge-Progression (international):
- White Badge — die ITF-Einstiegslizenz, erworben über eine ITF-Schule und eine Bewertung; sie berechtigt zum Einsatz bei internationalen Turnieren unter Aufsicht.
- Bronze, Silver und Gold Badge — schrittweise höhere Lizenzen für Stuhlschiedsrichter und Referees, jeweils mit mehr Erfahrung, höherwertigen Bewertungen bei internationalen Turnieren, Fitness- und Sprachstandards sowie einer Empfehlung.
- Gold Badge ist die höchste Stufe: Gold-Badge-Stuhlschiedsrichter und -Referees leiten Grand Slams, ATP- und WTA-Finals sowie Partien im Davis Cup und im Billie Jean King Cup.
Internationaler Kontext: Die Standards sind über die ITF vereinheitlicht, der Weg in den Sport beginnt aber national. Die meisten Verbände bieten einführende Linienrichter-Kurse, offen für Vereinsspieler (üblich ab 16 Jahren), und der schnellste Weg die Leiter hinauf ist Matchvolumen — je mehr du pfeifst, desto eher qualifizierst du dich für höhere Bewertungen.
So fängst du an: Wende dich an die Schiedsrichterabteilung deines nationalen Tennisverbands und melde dich zu einem Einführungskurs an. Sammle lokal Erfahrung und bewirb dich mit fortschreitendem Niveau um ITF-Schulen. Viele Vereine und Regionalverbände werben aktiv neue Linienrichter und betreuen sie bei lokalen Turnieren.
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Häufige Fragen
Primärquellen
- ITF Rules of Tennis — International Tennis Federation
- ITF Officiating Resources — International Tennis Federation
- ATP Rulebook — ATP Tour
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