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Jury-App für Talentshows

Bewertungsbogen am Handy, Rangliste auf der Leinwand, kostenlos

Eine Talentshow läuft in JudgeMate als Kategorie mit Jurywertung: Jedes Jurymitglied bewertet jeden Auftritt nach Kriterien, die der Veranstalter festlegt, etwa Technik, Bühnenpräsenz und Originalität, jedes mit eigener Gewichtung. Der Server rechnet die Wertungen der ganzen Jury nach jedem Auftritt zusammen, die Rangliste läuft live auf der Leinwand. Kostenlos für Veranstalter, ohne App-Installation.

Was steht auf dem Bewertungsbogen einer Talentshow?

Der Bewertungsbogen ist eine Liste von Kriterien, jedes mit Name, Punktebereich und Gewichtung. Eine Schul-Talentshow mit gemischten Auftritten (Gesang, Tanz, Comedy, Instrument) kommt meist mit vier aus:

  • Technik (0–10, Gewichtung 1,5) – das Können im Auftritt selbst: Intonation, Timing, Fußarbeit, Vortrag.
  • Bühnenpräsenz (0–10, Gewichtung 1,0) – Sicherheit, Nutzung der Bühne, Kontakt zum Publikum.
  • Originalität (0–10, Gewichtung 1,0) – Wahl des Materials, Arrangement, Überraschung.
  • Gesamteindruck (0–10, Gewichtung 0,5) – das Urteil des Jurymitglieds direkt nach dem Auftritt.

JudgeMate speichert diesen Bogen einmal pro Kategorie. Jedes Jurymitglied sieht auf dem Handy dieselben vier Felder, in derselben Reihenfolge, bei jedem Auftritt. Die Gewichtung multipliziert die Wertung vor der Summe: Eine 9 in Technik zählt 13,5, eine 9 im Gesamteindruck zählt 4,5. Der Veranstalter legt fest, ob der Server die Kriterien addiert oder mittelt, und bestimmt den Bereich pro Kriterium, sodass ein Bogen mit 1–5 Sternen und ein Bogen mit 0–100 Punkten gleich funktionieren.

Wie bewertet die Jury vom Handy aus?

Jedes Jurymitglied öffnet die Veranstaltung im Browser des Handys und meldet sich mit einem kostenlosen JudgeMate-Konto an, per Google oder per Anmeldelink aus der E-Mail. Der Veranstalter nimmt die Person in die Jury der Kategorie auf (in JudgeMate heißt die Rolle Wertungsrichter) oder bestätigt ihre Beitrittsanfrage. Ab dann sieht sie die Liste der Auftritte und den Bewertungsbogen. Es gibt keine App zum Installieren und nichts zum Ausdrucken.

Während der Show tippt das Jurymitglied pro Kriterium eine Wertung ein und sendet den Auftritt ab. Der Server rechnet die Gesamtwertung der ganzen Jury nach jeder Eingabe neu. Vergisst jemand das Absenden, sieht der Veranstalter vor jeder Ansage, bei welchen Auftritten noch Wertungen fehlen. Drei Jurymitglieder und 24 Auftritte ergeben 72 Bögen, und niemand addiert sie von Hand.

Wann sieht das Publikum die Rangliste?

Zwei Optionen, pro Kategorie einstellbar.

  • Live. Jede gesendete Wertung aktualisiert die öffentliche Ergebnisseite sofort. Link und QR-Code kommen ins Programmheft, das Publikum verfolgt die Rangliste auf den eigenen Handys, und die Großbildanzeige derselben Seite läuft auf dem Beamer oder dem Fernseher im Saal, mit großer Schrift und automatischem Scrollen.
  • Freigabe durch die Juryleitung. Die Jury sendet, aber nichts geht online, bis die Juryleitung (in JudgeMate: Hauptkampfrichter) den Auftritt freigibt. Die Rangliste bleibt die ganze Show über eingefroren, und die Moderation liest die Endreihenfolge von einer Seite ab, die noch niemand gesehen hat.

Eine Publikumswahl des Lieblingsauftritts läuft als Abstimmung, eine eigene Funktion. Das Publikum stimmt von der Ergebnisseite aus am Handy ab; das Ergebnis steht neben der Jury-Rangliste und ändert sie nicht. Eine Veranstaltung kann während der Vorbereitung auch privat bleiben: Der Ergebnislink einer privaten Veranstaltung öffnet sich für niemanden, bis der Veranstalter sie veröffentlicht.

Was richtet der Veranstalter vor der Show ein?

  1. Veranstaltung und Kategorien. Eine Veranstaltung für den Abend; eine Kategorie pro Wettbewerb, zum Beispiel Solo, Gruppe und U12, jede mit eigenem Bogen und eigener Jury.
  2. Auftritte. Der Veranstalter trägt die Auftritte selbst mit Namen ein, ohne Konto für die Teilnehmenden, oder importiert die Liste aus einer Tabelle. Teilnehmende können sich auch online über den Veranstaltungslink anmelden; mit einem Teilnahmelimit landen alle weiteren auf einer Warteliste, die der Veranstalter von Hand nachrückt.
  3. Jury. Drei bis fünf Personen, eine davon als Hauptkampfrichter, wenn die Ergebnisse auf eine Freigabe warten sollen.
  4. Runden. Halbfinale und Finale laufen als zwei Runden derselben Kategorie; der Veranstalter entscheidet, ob nur die beste Runde zählt, die Runden addiert werden oder der Durchschnitt entscheidet.
  5. Nach der Show. Ergebnisse als PDF und Excel exportieren, Urkunden aus denselben Ergebnissen drucken.

Die Oberfläche läuft auf Englisch, Polnisch, Deutsch und Spanisch, sodass jedes Jurymitglied in der eigenen Sprache bewertet. Der Rest des Veranstalter-Werkzeugkastens steht auf der Funktionsseite.

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