Roller-Freestyle-Contest-Software
Park und Street, 4–5er-Jury, Wertung im sanktionierten Stil, für Veranstalter kostenlos
Ein Roller-Freestyle-Contest ist ein verbandlicher oder regionaler Event in Park, Street, Vert oder Big Air mit einer 4–5er-Jury (eine Person als Head Judge), die jeden Run holistisch auf der Skala 0,01–99,99 bewertet. Qualifikations-Heats führen ins Finale am selben Tag oder Wochenende, das arithmetische Mittel der Jury ist die offizielle Run-Wertung. JudgeMate übernimmt Anmeldung, holistische Wertung oder eine Fünf-Kriterien-Alternative mit Gewichtung, Heat-Brackets, Audit-Trail und PDF-/CSV-Export — für 0 € für Veranstalter. Die Plattform setzt die Panel-Regeln aus dem World Skate Roller Freestyle Rulebook 2026 direkt um, sodass Bulletin und Plattform ohne Umbau zusammenpassen.
Was einen sanktionierten Roller-Freestyle-Contest ausmacht
Ein Contest ist das formale Ende des Roller-Freestyle-Spektrums. Er liefert ein belastbares Ergebnis, das veröffentlicht, archiviert und auf sanktionierter Ebene ins World Skate Roller Freestyle World Ranking System 2026 eingespeist werden kann. Drei Punkte definieren das Format:
- Jury-Größe nach Tier. World-Cup-Events fahren mit 4 oder 5 Wertungsrichtern, einer davon als Head Judge, der mitwertet. Weltmeisterschaften fahren mit 6 (fünf wertend + ein nicht wertender Head Judge). Continental- und nationale sanktionierte Events legen die Jury-Größe im Bulletin fest; die regionale Challenger-Ebene und darunter nutzt meist 3–5. JudgeMate trägt jede Jury-Größe von 3 bis 6 ohne Konfigurations-Tricks.
- Holistisch 0,01–99,99 pro Run. Jeder Wertungsrichter sieht den ganzen Run und vergibt eine Zahl zwischen 0,01 und 99,99. Die Wertungen werden arithmetisch gemittelt — auf Verbandsebene gibt es kein automatisches Streichen von Höchst- und Niedrigstnote (einzelne unabhängige Bulletins führen den getrimmten Mittelwert nach eigener Regel ein). Dieser Mittelwert ist die offizielle Run-Wertung des Riders.
- Heats ins Finale, bester Run zählt. Qualifikations-Heats reduzieren das Feld; das Finale wird genauso gewertet. Bei Verbandsevents zählt der beste Run; der zweitbeste Run ist der erste Tie-Break. Bei Gleichstand auf dem zweitbesten entscheidet der Head Judge.
Ein Contest ist kein Jam. Die Rider laufen einzeln, die Jury wertet isoliert, und der Audit-Trail zählt, weil das Ergebnis in ein Ranking läuft. JudgeMate hält diesen Audit-Trail sauber und nimmt gleichzeitig die Tabelle aus der Gleichung.
Warum eine 4–5er-Jury auch ein Challenger-Feld trägt
Die Jury-Größe ist durch das Tier festgelegt, nicht durch die Feldgröße — die Wertungslast wächst also nicht mit den Anmeldungen:
- Dieselbe Jury fürs ganze Feld. Ein regionales Open mit 30 Ridern und eine Challenger-Qualifikation mit 60 Ridern nutzen dieselbe Jury-Größe. Mehr Rider bedeutet mehr Heats, nicht mehr Wertungsrichter.
- Der Server rechnet. Jeder Wertungsrichter gibt seine holistische Wertung 0,01–99,99 ab; JudgeMate mittelt, wendet den Zweitbester-Run-Tie-Break an und zeigt offene Gleichstände dem Head Judge zur Entscheidung. Keine Tabelle, kein Taschenrechner am Jury-Tisch.
- Live-Rangliste. Die Tabelle aktualisiert sich, sobald der letzte Richter bestätigt. Rider, MC, Teamchef und Publikum sehen die Reihenfolge ohne ausgehängtes Bulletin. Ein Hallen-Beamer oder eine öffentliche URL deckt den Raum ab.
- Bracket-bewusste Aufstiege. JudgeMate verfolgt, wer aus jedem Heat weiterkommt, und setzt das Finale anhand der Heat-Platzierungen. Die Lücke zwischen letztem Heat und Finale ist Orga-Zeit — die Rechnung ist schon durch.
- Audit-Trail. Jede Wertung, jede Änderung, jede Richter-Identität wird mit Zeitstempel protokolliert. Wenn ein Rider gegen einen Tie-Break protestiert oder die Head-Judge-Entscheidung geprüft werden muss, liegt der Trail zum Lesen vor — nicht zum Rekonstruieren.
Mit dem Feld skaliert nur eins: der Zeitplan. JudgeMate übernimmt Wertung, Bracket und Audit; Startreihenfolge und Course bleiben Sache der Contest-Crew.
So läuft ein Contest in JudgeMate
Regionaler Park-+-Street-Contest auf Challenger-Niveau, 40 Rider, in JudgeMate:
- Wettkampf anlegen. Name, Datum, Skatepark oder Street-Plaza, Format auf Roller Freestyle. Park und Street als getrennte Klassen, dazu Alters-Kategorien (Open, Frauen, Junior 7–16, Masters) laut Bulletin. Wenige Minuten.
- Jury und Wertungsbogen. Vier oder fünf Wertungsrichter in der Jury, einer als Head Judge markiert. Wahl des Wertungsbogens: holistisch 0,01–99,99 (Verbands-Default) oder die JudgeMate-Alternative mit fünf gewichteten Kriterien (Technical Difficulty 25–30 / Execution 25–30 / Variety 15–20 / Style & Flow 15–20 / Amplitude & Risk 10–15). Das Bulletin entscheidet; JudgeMate fährt, was konfiguriert ist.
- Anmeldung. Den öffentlichen Event-Link teilst du über Event-Socials, den Verbands-Kanal und die Teamchef-Mails. Die Rider legen sich in JudgeMate ein (kostenlos), öffnen den Wettkampf, wählen die Klasse und melden an. Du legst pro Kategorie die Pflichtfelder fest (Geburtsdatum, World-Skate-ID wo nötig, Haftungsausschluss, Einverständnis der Erziehungsberechtigten bei Junioren, eigene Felder). Name und Startnummer kommen aus dem JudgeMate-Profil. Liegt die Startliste schon aus einem Google-Formular oder einem Verbands-Roster vor, ziehst du sie per Excel-Import (Spalten
userName+userNumber) direkt rein. - Heat-Auslosung. Die Rider verteilen sich nach Seed, Auslosung oder beidem laut Bulletin in die Qualifikations-Heats. JudgeMate führt die Aufstiege nach; die Heat-Platzierung setzt das Finale.
- Eventtag. Die Jury wertet vom Handy oder Tablet, Run für Run. Holistik-Modus: eine Eingabe pro Richter pro Run, 0,01–99,99. Gewichteter Modus: fünf Kriterien-Eingaben à 0–10. Die Rangliste läuft live auf dem Hallen-Bildschirm, sobald die Wertungen bestätigt sind.
- Finale und Podium. Das Finale läuft, JudgeMate sperrt die Wertungen, der Head Judge prüft die Reihenfolge, Gleichstände lösen sich über den zweitbesten Run (oder durch eine Head-Judge-Entscheidung bei strittigen Tricks). Die Top 3 pro Klasse werden ausgerufen. Vorläufige Ergebnisse sind sofort sichtbar; das offizielle Bulletin geht nach dem Protest-Fenster online.
- Exporte und Audit. Volle Ergebnisse als PDF und CSV für Verbands-Bulletin, Sponsorenreport und Archiv. Die richter-genaue Aufschlüsselung steckt im Export für jede Nachbetrachtung. Der öffentliche Link bleibt zum Teilen online.
Die Crew kümmert sich um Course, Musik und Startreihenfolge. JudgeMate kümmert sich um alles von der Anmeldung bis zur gerankten Auswertung — mit sauberem Audit-Trail.
Klassen, Verbandskonformität und Startgebühren
Klassen für Roller-Freestyle-Contests teilen sich meist zuerst nach Disziplin, dann nach Geschlecht und Alter — gemäß World Skate Roller Freestyle Rulebook 2026:
- Nach Disziplin. Park, Street, Vert, Big Air. Park und Street sind der moderne World-Cup-Kern; Vert kehrt 2026 auf das Programm der World Skate Games in Asunción zurück; Big Air taucht auf Festival-Events der unabhängigen Szene auf.
- Nach Geschlecht. Männer und Frauen — als eigene Klassen pro Disziplin, parallel zu den getrennten World-Skate-Rankings für Men und Women pro Disziplin.
- Nach Alter. Open (15+ auf sanktionierter Ebene laut Bulletin), Junior Women, Junior Men (7–16 bei den meisten unabhängigen Events; das Bulletin setzt die Grenze). Continental- und nationale Events ergänzen häufig Masters-Klassen unterhalb der sanktionierten Linie.
- Nach Niveau (unabhängige Events). Pro, Amateur, Beginner bei regionalen Opens und Shop-Contests. World-Cup- und Challenger-Events arbeiten stattdessen mit dem Verbands-Split nach Alter/Geschlecht.
Startgebühren bei sanktionierten Events richten sich nach dem Bulletin (oft 25–60 € bei Challenger- und World-Cup-Qualifikationen); regionale Opens liegen bei 15–35 €. JudgeMate wickelt keine Zahlungen ab — Anmeldungen rechnest du außerhalb der Plattform ab (Überweisung, Verbands-Rechnung, externer Checkout oder Kasse am Eventtag). JudgeMate führt die Anmeldeliste und ein Bezahlt-Flag; die Buchhaltung bleibt bei dir. Anmeldelimits und das automatische Schließen beim Erreichen des Limits sind eingebaut.
Mehr zu Format und Wertung: Wie Roller Freestyle gewertet wird, die Mechanik von Jury und Wertung und die Organisation eines sanktionierten Roller-Freestyle-Events. Format-Split zum Querlesen: Park, Street, Vert, Big Air. Andere Formate: ein Community-Jam im Skatepark oder ein aus der Ferne juriertes Video-Contest. Sportart-Übersicht: Roller Freestyle auf JudgeMate. Trick-Vokabular: Roller-Freestyle-Glossar. Score-Modellierung: Roller-Freestyle-Score-Rechner.
Wettkampf einrichten
Kostenlos für Veranstalter. Keine Teilnehmergrenze. Keine Provision auf Anmeldungen. Funktionen ansehen — Roller-Freestyle · Leitfaden für Veranstalter
Weitere Szenarien
Roller-Freestyle-Jam
Offene 60- bis 120-minütige Jam-Session — das dominante Grassroots-Format im Inline. Best-Trick-Wertung mit optionalen Publikums-Umfragen. Für Skatepark-Sessions, Shop-Launches und Community-Abende von Vereinen.
Roller-Freestyle-Video-Contest
Athleten reichen geschnittene Videos in einem festen Zeitfenster ein; Wertungsrichter prüfen aus der Ferne; Ergebnisse laufen live. Ein Format, das es nur im Inline gibt — genutzt von Blading Cup, Razors-Sponsor-Contests und Online-Events von Blade Mag.