Skateboarding-Punkterechner
Olympia- / World-Skate-Wertung für Street und Park
Im olympischen Skateboarding und bei World Skate werten fünf Wertungsrichter jeden Run oder Trick auf einer Skala von 0–100. Die höchste und die niedrigste Note werden gestrichen, die drei mittleren gemittelt (getrimmter Durchschnitt). In Street zählt der beste von zwei Runs plus die zwei besten von fünf Tricks — maximal 300 Punkte. In Park zählt nur der beste von drei Runs — maximal 100. Wähle oben den Modus, trag die fünf Noten pro Performance ein, die Summen aktualisieren sich live.
Street: 5 Wertungsrichter bewerten jeden Run und Trick von 0 bis 100. Höchst- und Tiefstwertung streichen, die mittleren drei mitteln. Endwertung = bester Run + die zwei besten Tricks (max. 300).
82.33
174.66
256.99 / 300
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Wie Skateboarding gewertet wird
Fünf Wertungsrichter, Skala 0–100, Gesamteindruck, getrimmter Durchschnitt, Street vs. Park — die komplette Aufschlüsselung mit Rechenbeispielen.
Wettkampfregeln – skateboarding
Formate, Wertung, Technik, Ausrüstung – die komplette Wettkampfreferenz.
Glossar – skateboarding
Top, Zone, Flash, Scramble – jeder Begriff erklärt.
So funktioniert die Wertung
Jeder Run und jeder Trick wird von fünf Wertungsrichtern auf der Skala 0–100 für den Gesamteindruck gewertet — sie beurteilen die ganze Performance, nicht Trick für Trick.
- Getrimmter Durchschnitt pro Performance: Die fünf Noten werden sortiert, die höchste und die niedrigste fallen weg, der Mittelwert der drei verbleibenden ergibt die Note. Eine einzelne Wertung kann den Ausgang nicht kippen.
- Street-Finale: 2 Runs (je 45 Sekunden) plus 5 Best-Trick-Versuche. Das Ergebnis = bester Einzelrun + die zwei höchsten Trick-Wertungen. Maximum 300.
- Park-Finale: 3 Runs (je 45 Sekunden). Nur der beste Einzelrun zählt. Maximum 100. Keine Best-Trick-Runde.
Es gibt keinen Schwierigkeitsfaktor und keine Formel jenseits des getrimmten Durchschnitts — Schwierigkeit, Ausführung, Vielfalt, Flow und Nutzung des Parcours fließen in die eine Zahl jedes Wertungsrichters ein.
Rechenbeispiel — Street
Wettkampf eines Street-Skaters, fünf Wertungsrichter pro Performance:
- Run 1: Wertungen 80, 82, 84, 86, 88 → 80 und 88 streichen → Mittel aus 82, 84, 86 = 84,00
- Run 2: Wertungen 70, 72, 74, 76, 78 → Mittel aus 72, 74, 76 = 74,00
- Bester Run = 84,00
- Trick 1: 86, 88, 90, 92, 94 → Mittel aus 88, 90, 92 = 90,00
- Trick 2: Sturz → 0,00
- Trick 3: 82, 84, 86, 88, 90 → Mittel aus 84, 86, 88 = 86,00
- Zwei beste Tricks = 90,00 + 86,00 = 176,00
Endnote = bester Run + zwei beste Tricks = 84,00 + 176,00 = 260,00 / 300.
Der gestürzte Trick und Run 2 fallen weg — gewertet werden nur der beste Run und die zwei höchsten Tricks.
Was dieser Rechner nicht abdeckt
Das Tool ist eine Schnellreferenz, keine offizielle Wertung.
- SLS-Skala. Street League Skateboarding nutzt eine Skala von 0,0–10,0 im K.-o.-Format, nicht die olympische 0–100. Dieser Rechner bildet ausschließlich das System von World Skate / Olympia ab.
- Tie-Break. World Skate löst Gleichstände über den nächstbesten Run (und in Street den nächstbesten Trick). Der Rechner gibt rohe Summen zurück, keine Platzierungen.
- TNS (Trick Not Scored). Den Self-Waive-Mechanismus ab Paris 2024 bilden wir nicht ab — trag die Noten eines gestandenen Tricks ein oder 0 für einen Sturz.
- Live-Berechnung. Echte Wettkämpfe brauchen serverseitige Wertung, Audit-Trail und die Freigabe des Wertungsrichter-Obmanns. JudgeMate übernimmt das beim Wettkampf selbst — diese Seite ist zum Schätzen, für die Veranstalter-Planung und zum Lernen.