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Wertungs-Leitfaden

Wie wird man Scooter-Kampfrichter?

Nationale Lizenz, Berufung ins World-Skate-Panel, Befugnisse des Head Judge

Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026
Schnelle Antwort

Das Kampfgericht im Scootering wird von World Skate berufen, und zwar nach Erfahrung, bisheriger Leistung, Zertifizierung und Nationalität. Eine eigene Prüfung oder Lizenz vergibt World Skate nicht — zertifiziert wird über einen nationalen Verbandskurs, etwa den PZSW-Judging-Kurs in Polen mit Regelwerk, Ethik, Live-Wertung und Judging-Software. Bei Ranking-Wettkämpfen werten 3 Kampfrichter plus 1 Head Judge, bei World Cup und Weltmeisterschaft 5 plus 1. Der Head Judge selbst wertet nie.

Was sich 2026 für Scooter-Kampfrichter geändert hat

Das World Skate Scootering Rulebook 2026 — eine auf Dezember 2025 datierte Aktualisierung, gültig für die gesamte Saison 2026 einschließlich der World Skate Games in Asunción, 30. September bis 18. Oktober 2026 — regelt das Kampfgericht bei jedem sanktionierten Scooter-Wettkampf. Vier Punkte darin widersprechen der gängigen Beschreibung des Weges ins Judging.

  1. World Skate beruft das Panel. Im Regelwerk steht, dass das Kampfgericht von World Skate berufen wird und die Auswahl Erfahrung, bisherige Leistung, Zertifizierung und Nationalität berücksichtigen muss. Ein Verbandskurs allein bringt niemanden in ein internationales Panel.
  2. World Skate vergibt keine Judging-Lizenz. Das Wort certification taucht im gesamten Regelwerk genau einmal auf — als eines dieser vier Auswahlkriterien. Es gibt keine World-Skate-Prüfung, kein Curriculum und kein Register lizenzierter Scooter-Kampfrichter.
  3. Die Panelgröße hängt von der Wettkampfebene ab. Bei einem World-Skate-Ranking-Wettkampf sind es mindestens 3 Kampfrichter plus 1 Head Judge, bei World Cup und Weltmeisterschaft 5 Kampfrichter plus 1 Head Judge.
  4. Der Head Judge wertet nicht. Der Text von 2026 ist eindeutig: Der Head Judge trägt nichts zur Wertung bei. Seine Befugnis liegt bei gestanden-oder-gebailt, bei der zeitlichen Gültigkeit, bei den Wettkampfdokumenten und beim Gleichstand.

Welche Kriterien ein Kampfrichter tatsächlich anlegt, ist eine andere Frage: Das Regelwerk veröffentlicht weder eine Kriterienliste noch Gewichtungen — nachzulesen im Leitfaden Scooter-Wertungskriterien.

Der Weg ins Panel — Schritt für Schritt

Der Weg ins Scooter-Judging läuft über zwei Ebenen, die regelmäßig verwechselt werden: Ein nationaler Verband bildet aus und zertifiziert, World Skate entscheidet über die Besetzung internationaler Panels.

Ebene 1 — nationale Zertifizierung

  1. Sportkenntnis — Disziplin, Wettkampfformate, Wertungssystem. Einstieg über wie Scootern gewertet wird und die Park- und Street-Formate.
  2. Ein Verbandskurs, etwa der PZSW-Judging-Kurs in Polen, mit Theorie (Regelwerk, Ethik, Wertung) und Praxis (Live-Wertung, Judging-Software).
  3. Eine Prüfung über beide Teile.
  4. Eine Lizenz für die sanktionierten Wettkämpfe dieses Verbands.

Ebene 2 — Berufung durch World Skate

Das Kampfgericht eines World-Skate-Wettkampfs wird von World Skate berufen, und das Regelwerk verlangt, dabei Erfahrung, bisherige Leistung, Zertifizierung und Nationalität zu berücksichtigen. Die Zertifizierung ist also eines von vier Kriterien: Die nationale Lizenz macht dich berücksichtigungsfähig, sie verschafft dir keinen Platz.

Auf der obersten Ebene wirkt die Nationalität wie ein harter Filter. Bei Weltmeisterschaften müssen alle Kampfrichter aus unterschiedlichen Ländern kommen, und das Panel muss mehr als einen Kontinent abdecken. World-Cup-Panels müssen ebenfalls mehr als einen Kontinent abdecken und die gleiche Nationalitätsanforderung anstreben, vorbehaltlich der Zustimmung von World Skate.

Bei Wettkämpfen unter PZSW-Patronat beginnt die Aufwandsentschädigung bei 500 PLN netto — ein nationaler Satz des polnischen Verbands, keine Zahl aus dem World-Skate-Regelwerk.

Live-Ergebnisse
1
MN
Maya Nowak
Schnitt der Kampfrichter
284
2
LB
Leo Berg
Schnitt der Kampfrichter
247
3
TK
Theo Kraus
Schnitt der Kampfrichter
228
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Wer sitzt im Scooter-Kampfgericht?

Ein Scooter-Kampfgericht besteht aus mehr als den wertenden Kampfrichtern. Das Rulebook 2026 zählt vier Rollen dazu — Head Judge, Kampfrichter, Zeitnehmer und Course Manager — und stellt den Technical Delegate (TD) sowie den Sprecher als eigenständige Offizielle daneben.

Die Panelgröße richtet sich nach der Ebene des Wettkampfs. Bei jedem World-Skate-Ranking-Wettkampf sind es mindestens 3 Kampfrichter plus 1 Head Judge, bei World Cup und Weltmeisterschaft 5 Kampfrichter plus 1 Head Judge. In beiden Fällen wertet der Head Judge nicht mit.

Die Panelgröße verändert die Rechnung. Bei fünf Wertungen fallen die höchste und die niedrigste weg, aus den verbleibenden drei wird der Mittelwert gebildet. Bei drei Wertungen gibt es nichts zu streichen — alle drei zählen in den Mittelwert.

Der Zeitnehmer (TK) untersteht Head Judge und TD und nimmt die Zeit jedes Laufs. Der Course Manager (CM) verantwortet den Ablauf, sobald Athletinnen und Athleten Zugang zum Field of Play (FOP) haben. Beide werten nicht und gehören trotzdem zum Panel.

Für alle, die zum ersten Mal in einem internationalen Panel sitzen, ist genau diese Aufteilung das Praktische daran: Die Wertung gehört dir, die Entscheidung gestanden-oder-gebailt dem Head Judge, die Uhr dem Zeitnehmer und die Disqualifikation dem TD.

WettkampfebenePanelWertungsberechnungNationalitätsregel
World-Skate-Ranking-Wettkampf3 Kampfrichter + 1 Head Judge (Minimum)Mittelwert aus allen 3 Wertungenwird bei der Berufung berücksichtigt
World Cup5 Kampfrichter + 1 Head Judgehöchste und niedrigste streichen, Mittelwert aus den 3 mittlerenmehr als ein Kontinent; gleiche Anforderung wie bei der WM angestrebt, vorbehaltlich Zustimmung von World Skate
Weltmeisterschaft5 Kampfrichter + 1 Head Judgehöchste und niedrigste streichen, Mittelwert aus den 3 mittlerenalle Kampfrichter aus unterschiedlichen Ländern; mehr als ein Kontinent vertreten

Worüber der Head Judge entscheidet — und worüber nicht

Der Head Judge ist die höchste Instanz im Kampfgericht, und das Regelwerk führt seine Aufgaben einzeln auf. Er setzt die Wettkampfbestimmungen durch, überlässt aber jede Disqualifikationsfrage dem Technical Delegate — der Head Judge disqualifiziert niemanden.

In zwei Fragen gibt er eine endgültige und offizielle Entscheidung ab: ob ein Trick, ein Lauf oder ein Jam gestanden oder gebailt ist, und ob ein Trick zeitlich gültig war. Das sind die beiden Entscheidungen, die ein Ergebnis am häufigsten drehen, und keine davon liegt bei den wertenden Kampfrichtern.

Er prüft und genehmigt die Wettkampfdokumente, bevor der TD sie unterschreibt, und er vertritt die Jury gegenüber Event Director, TD, lokalem Organisationskomitee, nationalen Verbänden und Athletinnen und Athleten.

Bei Gleichstand stimmen die Kampfrichter ab. Jeder hat eine Stimme, der Head Judge protokolliert die Abstimmung und löst den Gleichstand im Ergebnis auf.

Was er nicht tut, ist werten. Seine Rolle ist in jeder Panelgröße aufsichtsführend — deshalb liefert ein Fünfer-Panel fünf Wertungen und nicht sechs, und deshalb fällt die Bail-Entscheidung vor den Wertungen und nicht in ihnen.

Ehrenkodex — Haltung am Park

Das Rulebook 2026 enthält kein Ethikkapitel für Scooter-Kampfrichter. Der Kodex unten stammt aus der nationalen Kampfrichterausbildung; Referenz ist hier der PZSW-Judging-Kurs. Er ist Konvention mit realem disziplinarischem Gewicht auf nationaler Ebene, kein World-Skate-Artikel.

Unparteilichkeit und Objektivität

  • Bleib vollständig unparteiisch — lass dich nicht beeinflussen von Beziehungen zu Ridern, ihren früheren Ergebnissen oder ihrer Bekanntheit
  • Bewerte das technische Niveau des Laufs, nicht Mode, Protektoren oder Klamotten
  • „Gewertet wird der Lauf des Riders, nicht der Rider und sein Auftreten“

Professionalität

  • Tritt so auf, wie es der Funktion entspricht
  • Halte das „Stone Face“ — zeig keine Emotion während eines Laufs oder nach einem einzelnen Trick
  • Werte nicht unter Alkoholeinfluss oder unter verbotenen Substanzen

Vertraulichkeit

  • Panelgespräche über Skatepark, erwartbare Läufe und Niveau des Feldes bleiben intern
  • Halte die Kommunikation nach außen während der Wertung minimal

Integrität

  • Keine Diskriminierung nach Herkunft, Geschlecht, Alter, Nationalität, Behinderung oder sexueller Orientierung
  • Keine Bestechung, keine Wetten, keine Einflussnahme auf Ergebnisse
  • Keine Belästigung und keine Gewalt in irgendeiner Form

Das Regelwerk geht dasselbe Risiko von der anderen Seite an: Es macht Nationalität zum Auswahlkriterium und verlangt bei einer WM ein Panel aus unterschiedlichen Ländern und mehr als einem Kontinent.

Objektiv bleiben — worauf du achtest

Das Vier-Kriterien-Modell aus der Kampfrichterausbildung legt nicht fest, wie richtig gefahren wird — es bringt bei, wie man einen Lauf liest. Das World-Skate-Regelwerk veröffentlicht überhaupt keine Kriterien und keine Gewichtungen; das zerlegt der Leitfaden Scooter-Wertungskriterien.

Was nicht in die Wertung gehört

  • Eine gute oder schlechte Beziehung zum Rider
  • Die Rückkehr nach einer Verletzung — Mitgefühl darf die Wertung nicht anfassen
  • Ergebnisse früherer Wettkämpfe — jeder Wettkampf wird bei null gewertet
  • Kleidungsstil oder Lebensstil

Die Scootergröße zählt

„Der Scooter muss zum Rider passen.“ Die Größe wird relevant, sobald sie die Wirkung des Laufs verändert. Ein zu hoher Lenker bei einem kleinen Rider kostet Stil, ein zu kurzes Deck bei großem Fuß kostet Flow und Kontrolle, und ein leichter Scooter mit kleinen Rädern, der in eine gebückte Haltung zwingt, drückt den Stileindruck.

Den Park lesen

Kampfrichter rechnen den Typ des Skateparks und die real vorhandenen Obstacles mit ein. Nicht jeder Park gibt dieselben Lines her, und 2026 hängt sogar die Lauflänge davon ab: 40 bis 50 Sekunden, festgelegt nach FOP-Layout, Zeitplan und Feldgröße und spätestens einen Tag vor dem ersten Training bekannt gegeben.

Kommunikation im Judge-Panel

Das Panel arbeitet als eine Einheit: intern kurze Wege, nach außen eine Stimme — die des Head Judge.

Im Panel

  • Die Kampfrichter bleiben über den ganzen Wettkampf in Kontakt, auch in den Pausen zwischen den Kategorien
  • Jede Unstimmigkeit geht sofort nach dem Lauf an den Head Judge, bevor die Wertung in der App bestätigt wird
  • Jeder darf seine Einschätzung äußern; im Zweifel berät das Panel gemeinsam
  • Eine strittige Landung klärt keine Diskussion unter Kampfrichtern — der Head Judge gibt die endgültige und offizielle Entscheidung zu gestanden oder gebailt ab, und das Panel wertet auf dieser Grundlage

Nach außen

  • Kommunikation zwischen Publikum oder Ridern und dem Kampfgericht während der Läufe ist untersagt
  • Panelgespräche bleiben vertraulich
  • Bei World-Skate-Wettkämpfen ist die Regel härter als die Konvention: Wer eine Wertung anzweifelt, darf weder die Kampfrichter noch den Head Judge noch den TD ansprechen und wird auf das Klarstellungsverfahren verwiesen

Handwerk am Park — was du übst

Den Lauf mitschreiben

Notiere, was die Wertung trägt: Trickzahl, Pushes, Wackler, unsaubere Landungen und außergewöhnliche Nutzung des Parks. Diese Notiz entscheidet, ob du deine Wertung eine Woche später in einem Klarstellungsverfahren begründen kannst.

Die Skala im Griff behalten

  • Fang tief an. Der erste Rider einer Kategorie braucht eine Wertung, die nach oben Luft lässt
  • Punktereserve. Den oberen Bereich für die besten Läufe des Tages freizuhalten, ist Panelpraxis und keine Regel — kein World-Skate-Artikel reserviert einen Abschnitt der Skala
  • Kalibriere nach Kategorie, gerade in jüngeren Altersklassen, damit das Feld nicht früh unter der Decke klebt

Die Obergrenzen selbst hängen vom Format ab. Ein Lauf wird bis 100 gewertet, eine Park-Runde 1+1/1+1 bis 110, eine Street-Runde 1+1/1+1 bis 150 und ein Street-Finale 2/3/3 bis 200 — Runde für Runde steht das im Leitfaden zu Park- und Street-Formaten.

Eigene Methode

Innerhalb der gemeinsamen Prinzipien entwickelt jeder seine Herangehensweise: von oben nach unten, also hoch ansetzen und für Fehler abziehen, oder von unten nach oben, also bei null anfangen und für Elemente addieren.

Judging-Software

Zum Praxisteil eines Kurses gehört die Arbeit mit Judging-Software, unter anderem dem JudgeMate-System, einer konfigurierbaren App für Scooter-Wettkämpfe — siehe die Disziplinseite Scootering.

Briefings für Rider und Team Manager

Das Regelwerk schreibt Treffen für alle Rider, Team Manager und Vertreter der nationalen Verbände vor, an einem geeigneten Ort und vor dem ersten Wettkampftag. Gastgeber ist der Technical Delegate, gemeinsam mit dem Head Judge und der Technischen Kommission — der Head Judge ist Mitgastgeber, nicht Einberufer.

Für das Kampfgericht ist das Briefing der Moment, in dem Format, Rundenobergrenzen, Lauflänge und Zeitregeln vor denen ausgesprochen werden, die daran gemessen werden. Ein Detail aus 2026 gehört dort hin: Nach dem Aufruf bleiben 5 Sekunden bis zum Start, und die Uhr läuft, sobald der Rider eindropt.

Ein sauber geführtes Briefing ist die billigste Streitvermeidung des Wettkampfs. Wer rausgeht, sollte wissen, in welchem Format gefahren wird, worauf das Panel schaut und was als Bail gilt. Und die Kampfrichter sollten auf Fragen zu allen drei Punkten vorbereitet sein.

Online-Briefing (nationale Praxis)

Bei PZSW-Wettkämpfen erscheint ein Online-Briefing mindestens eine Woche vorher als PDF auf der Verbandsseite und der Eventseite. Es enthält Wertungssystem, Wettkampfformat und die übrigen Vorgaben; die Punkte, auf die das Panel besonders achtet, dürfen knapp bleiben. Das ist nationale Praxis — das World-Skate-Regelwerk verlangt nur das Treffen vor Ort.

Klarstellungsverfahren zur Wertung

Der Grundsatz

Sobald der Head Judge die Wertungen freigegeben hat und sie veröffentlicht sind, sind sie endgültig und nicht anfechtbar. Was bleibt, ist der Klarstellungsantrag — eine Erklärung, wie eine Wertung zustande kam, kein Weg, sie zu ändern.

Wer einen Antrag stellen darf

Antragsberechtigt sind ausschließlich die Athletin oder der Athlet — bei unter 18-Jährigen die Erziehungsberechtigten — oder der Team Manager des Nationalteams. Stellt der Team Manager den Antrag, müssen Athlet oder Erziehungsberechtigte das Formular mitunterzeichnen.

Frist und Weg

Der Antrag kann jederzeit während des Wettkampfs und spätestens binnen 24 Stunden nach dessen Ende gestellt werden. Er geht auf dem Formular aus dem Regelwerk an den Registration Desk oder per E-Mail an scootering@worldskate.org, mit sportsdepartment@worldskate.org in Kopie. Das Formular verlangt Name und Land, Datum und Uhrzeit, Wettkampf, Disziplin und Phase, die ausführliche Schilderung, eine E-Mail-Adresse, Name und Funktion des Antragstellers sowie eine Unterschrift.

Wen man nicht ansprechen darf

Unter keinen Umständen dürfen Technical Delegate, Head Judge oder Kampfrichter direkt kontaktiert werden. Für das Kampfgericht ist das die praktische Hälfte der Regel: Wer nach seinem Lauf ans Panel herantritt, wird an den Registration Desk verwiesen und nicht an der Bande beschieden.

Bearbeitung

Bearbeitet wird der Antrag vom TD — binnen 24 Stunden, solange der Wettkampf läuft, und binnen einer Woche ab Eingang, wenn der Wettkampf bereits beendet ist.

Nationaler Weg

Bei PZSW-sanktionierten Wettkämpfen geht der entsprechende Antrag ans Wettkampfbüro oder an biuro@pzsw.org, auf dem Formular des Verbands, mit derselben 24-Stunden-Frist und derselben Wochenfrist für die Bearbeitung.

Rechenbeispiel: ein Kampfrichtertag im World-Cup-Panel

Vor dem Wettkampf. Der Technical Delegate führt das Treffen für Rider, Team Manager und Verbandsvertreter, gemeinsam mit dem Head Judge und der Technischen Kommission. Das Panel — fünf Kampfrichter plus Head Judge — hat Format, Rundenobergrenze und Lauflänge bestätigt, bevor der erste Rider eindroppt.

Ein Lauf kommt rein. Ein Rider zeigt einen starken, aber nicht fehlerfreien Lauf. Die fünf Kampfrichter geben 84, 86, 87, 88 und 91.

Schritt 1 — streichen. Die niedrigste Wertung (84) und die höchste (91) fallen weg.

Schritt 2 — Mittelwert. 86 + 87 + 88 = 261. 261 ÷ 3 = 87,0.

Laufwertung: 87,0.

Eine strittige Landung. Der letzte Trick landet auf beiden Rädern, driftet aber weg. Ob das gestanden oder gebailt ist, entscheidet kein wertender Kampfrichter: Die endgültige und offizielle Entscheidung trifft der Head Judge, und das Panel wertet danach.

Derselbe Lauf bei einem Ranking-Wettkampf. Drei Wertungen — 82, 84 und 86 — lassen nichts zu streichen. 82 + 84 + 86 = 252. 252 ÷ 3 = 84,0. Im kleineren Panel verschiebt ein Ausreißer das Ergebnis um ein Drittel seiner Abweichung, statt ganz aus der Rechnung zu fallen.

Gleichstand. Zwei Rider stehen bei 87,0. Die Kampfrichter stimmen ab, jeder mit einer Stimme; der Head Judge protokolliert die Abstimmung und löst den Gleichstand im Ergebnis auf.

Nach der Veröffentlichung. Der Head Judge prüft und genehmigt die Wettkampfdokumente, bevor der TD unterschreibt. Danach sind die Wertungen endgültig. Wer die 87,0 erklärt haben will, stellt binnen 24 Stunden einen Klarstellungsantrag am Registration Desk oder per E-Mail — und geht nicht ans Panel.

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JudgeMate Editorial Team

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Geprüft anhand

World Skate Scootering Rulebook 2026 (Aktualisierung Dezember 2025) + Scootering Rulebook Changes 2026

Zuletzt geprüft 2026-09-24 · nächste Nach den World Skate Games in Asunción 2026 (30. September – 18. Oktober) und erneut nach Veröffentlichung des Scootering Rulebook 2027

Häufige Fragen

Primärquellen

  1. Scootering Rulebook 2026 — World Skate
  2. Scootering Rulebook Changes 2026 (Änderungsdokument) — World Skate
  3. World Skate Scootering — Regelwerke — World Skate

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