Wasserball sicher pfeifen
Zwei Schiedsrichter, Foul-Stufen, Ausschlüsse, Handzeichen und VAR
Zuletzt aktualisiert: 6. April 2026
Im Wasserball pfeifen zwei Schiedsrichter — je einer auf einer Beckenseite, jeder für die rechte Beckenhälfte zuständig. Beide gehen am Beckenrand mit, pfeifen Fouls und zeigen jede Entscheidung mit klaren Handzeichen. Das Foul-System hat vier Stufen: einfaches Foul (Freiwurf), Ausschluss (20 Sekunden Hinausstellung, Überzahl 6 gegen 5), Strafwurf (direkter 5-Meter-Wurf) und Brutalität (dauerhafter Ausschluss plus 4 Minuten Unterzahl). Zwei Torrichter hinter jedem Tor helfen bei Tor- und Eckwurfentscheidungen. Bei großen Wettkämpfen unterstützen VAR und Unterwasserkameras.
Wer pfeift im Wasserball — alle Offiziellen im Überblick
Offizielle am Beckenrand
Der Kern des Schiedsgerichts arbeitet vom Beckenrand aus — nicht im Wasser.
Schiedsrichter (2) — auf gegenüberliegenden Beckenseiten:
- Jeder Schiedsrichter ist für die rechte Beckenhälfte zuständig, vom Blick aufs Spielfeld aus gesehen
- gehen am Beckenrand mit dem Ball und der Aktion mit
- pfeifen alle Fouls: einfaches Foul, Ausschluss, Strafwurf und Brutalität
- geben Freiwürfe, Strafwürfe, Eckwürfe und Torabwürfe
- starten und unterbrechen das Spiel mit der Pfeife
- haben in ihrer Beckenhälfte die letzte Entscheidung
- ziehen den Kollegen zurate, wenn dieser den besseren Blickwinkel hat
Das Zwei-Schiedsrichter-System ist entscheidend, weil viele Zweikämpfe im Wasserball unter Wasser stattfinden und von einer einzigen Position aus nicht zu sehen sind. Zwei Beobachter auf beiden Seiten liefern sich ergänzende Blickwinkel.
Torrichter (2) — hinter jedem Tor:
- zeigen Tore an (weiße Fahne senken oder Signal drücken)
- zeigen Eckwürfe an (wenn der Ball zuletzt einen Verteidiger berührt hat, bevor er über die Torlinie ging)
- zeigen Torabwürfe an (wenn der Ball zuletzt einen Angreifer berührt hat, bevor er ins Aus ging)
- pfeifen keine Fouls, sondern haben eine beratende Funktion — die Entscheidung trifft der Schiedsrichter
Offizielle am Kampfgericht
| Rolle | Aufgabe |
|---|---|
| Zeitnehmer | Bedient die Spielzeit (Viertel à 8 Minuten, Countdown). Startet und stoppt die Uhr auf den Pfiff des Schiedsrichters. |
| Angriffszeit-Bediener | Führt die 30-Sekunden-Angriffszeit. Setzt zurück bei Ballbesitzwechsel, Eckwurf oder regelkonformem Wurf. |
| Anschreiber / Sekretär | Erfasst Tore, persönliche Ausschlüsse je Spieler, Auszeiten und Auswechslungen. Führt die Drei-Ausschluss-Grenze pro Spieler. |
| Ausschlusszeitnehmer | Misst die 20-Sekunden-Ausschlusszeit jedes Spielers und gibt den Wiedereintritt frei. |
Bei großen Wettkämpfen (Olympia, Weltmeisterschaft, Champions League) kommen zusätzliche Offizielle für VAR und Unterwasserkameras dazu.
Die vier Foul-Stufen: einfaches Foul, Ausschluss, Strafwurf, Brutalität
Das Foul-System im Wasserball ist abgestuft, jede Stufe trägt deutlich härtere Folgen. Diese Hierarchie zu verstehen, ist Grundvoraussetzung für das Spielverständnis.
Stufe 1: einfaches Foul
Der häufigste Pfiff im Wasserball. Gepfiffen bei:
- Halten des Balls unter Wasser beim Angreifen
- Behinderung eines Gegners ohne Ball (ohne Halten oder Untertauchen)
- Wegdrücken des Gegners
- Mitnehmen des Balls unter Wasser beim Angreifen
- Spielverzögerung beim Wiederanpfiff
- Aufhalten in der 2-Meter-Zone ohne Ball (Angreifer)
Folge: Freiwurf für das gegnerische Team am Ort des Vergehens. Der Freiwerfer darf nur außerhalb der 5-Meter-Linie direkt aufs Tor werfen. Innerhalb der 5-Meter-Linie muss der Freiwurf gepasst oder von einem Mitspieler berührt werden, bevor geworfen werden darf.
Stufe 2: Ausschluss (20 Sekunden)
Die kennzeichnende Strafe im Wasserball. Gepfiffen bei:
- Halten, Untertauchen oder Zurückziehen eines Gegners ohne Ball
- Stören eines Freiwurfs, Torabwurfs oder Eckwurfs
- Unsportliches Verhalten gegenüber Offiziellen
- Wiederholte einfache Fouls desselben Spielers (taktisches Foulmuster)
- Absichtliches Bespritzen des Gegners ins Gesicht
Folge: Der Spieler verlässt das Wasser für 20 Sekunden. Sein Team spielt 6 gegen 5, bis der Ausschluss endet, ein Tor fällt oder sein Team den Ball zurückerobert. Nach 3 persönlichen Ausschlüssen zieht jedes weitere ausschlusswürdige Foul automatisch einen Strafwurf nach sich.
Stufe 3: Strafwurf (5-Meter-Wurf)
Die zweithärteste Strafe. Gepfiffen bei:
- einem Foul innerhalb der 5-Meter-Zone, das eine mögliche Torchance verhindert
- einem Feldspieler, der einen Wurf mit zwei Händen blockt
- Zurückziehen oder Untertauchen eines Angreifers mit klarer Wurfchance innerhalb der 5 Meter
- Auslösen der Drei-Ausschluss-Regel (der dritte persönliche Ausschluss wird automatisch zum Strafwurf)
Folge: Direkter Strafwurf von der 5-Meter-Linie. Beteiligt sind nur Werfer und Torwart, alle anderen müssen hinter der Mittellinie bleiben. Der Torwart muss bis zur Freigabe des Wurfs auf der Torlinie bleiben. Auf höchstem Niveau fallen über 80 % der Strafwürfe ins Tor.
Stufe 4: Brutalität (dauerhafter Ausschluss)
Die härteste Strafe, vorbehalten für gewalttätige Aktionen. Gepfiffen bei:
- Treten eines Gegners
- Schlagen oder Schlagversuch (Faustschlag, Ellbogen)
- Kopfstoß gegen einen Gegner
- jede Aktion mit Verletzungsabsicht
Folge: Der Spieler wird dauerhaft ausgeschlossen und darf nicht mehr ins Spiel zurückkehren. Ein Ersatzspieler darf nach 4 Minuten Spielzeit ins Wasser. In diesen 4 Minuten spielt das Team in Unterzahl. Zusätzlich bekommt der Gegner einen Strafwurf.
Pfeifsignale und Handzeichen der Schiedsrichter
Wasserball-Schiedsrichter kommunizieren mit einer Kombination aus Pfiffen und Arm- und Handzeichen. Weil es am Beckenrand laut ist — Wasser, Publikum, hallende Schwimmhallen, sind klare Sichtzeichen Pflicht.
Pfeifmuster
- Kurzer Pfiff: einfaches Foul, Freiwurf oder Wiederanpfiff
- Mehrere scharfe Pfiffe: Ausschluss — Signal an den betroffenen Spieler, das Wasser zu verlassen
- Langer Dauerpfiff: Strafwurf (5-Meter-Wurf), Hinweis auf eine schwere Aktion
- Zwei abwechselnde lange und kurze Pfiffe: Beginn eines Viertels oder Wiederanpfiff nach einem Tor
Wichtige Handzeichen
Freiwurf: Der Schiedsrichter zeigt mit einem Arm in die Angriffsrichtung des Teams, das den Freiwurf bekommt.
Ausschluss: Ein Arm wird gehoben, der Schiedsrichter zeigt mit einer Wurfbewegung zum betroffenen Spieler und in Richtung Wiedereintrittsbereich. Mit der anderen Hand zeigt er gleichzeitig die Kappennummer des Spielers.
Strafwurf: Der Schiedsrichter hebt einen Arm und zeigt zur 5-Meter-Linie — Ort des Strafwurfs.
Tor: Der Schiedsrichter zeigt mit einem Arm zur Beckenmitte — Tor anerkannt, Spielfortsetzung in der Mitte.
Torabwurf: Der Schiedsrichter zeigt auf das Tor, von dem aus der Torabwurf ausgeführt wird.
Eckwurf: Der Schiedsrichter zeigt in die Ecke des Beckens, in deren Nähe der Ball das Spielfeld verlassen hat.
Einfaches Foul ohne direktes Wurfrecht: Bei einem einfachen Foul innerhalb der 5-Meter-Zone hebt der Schiedsrichter die geballte Faust — der Freiwurf darf nicht direkt aufs Tor abgegeben werden.
Vorteil: Verliert das gefoulte Team den Ballbesitz nicht und behält einen klaren Angriffsvorteil, zeigt der Schiedsrichter Vorteil mit beiden Armen nach vorne, Handflächen oben — das Spiel läuft weiter, ohne dass der Freiwurf ausgeführt wird.
Kappennummern
Schiedsrichter zeigen Spielernummern per Hand an. Beim Ausschluss meldet der Schiedsrichter die Kappennummer dem Kampfgericht, damit der Stand der persönlichen Ausschlüsse aktualisiert werden kann. Das ist entscheidend für die Drei-Ausschluss-Grenze.
Wie führen die Schiedsrichter die Angriffszeit?
Die Angriffszeit (Shot Clock) bedient zwar ein eigener Offizieller am Kampfgericht, die Schiedsrichter steuern sie aber über ihre Fouls und Wiederanpfiffe entscheidend mit.
Grundlagen der Angriffszeit
- 30 Sekunden pro Angriff
- Rücksetzung auf 30 Sekunden bei: Ballbesitzwechsel, Eckwurf, regelkonformem Wurf mit eigenem Nachballbesitz
- Rücksetzung auf 20 Sekunden bei: Offensiv-Rebound nach einem Wurf
- Keine Rücksetzung bei: einfachen Fouls (die Uhr läuft weiter, wo sie stand)
Schiedsrichterentscheidungen, die die Uhr beeinflussen
Die Angriffszeit hängt eng an den Pfiffen des Schiedsrichters:
- Ein Ausschluss setzt die Angriffszeit nicht zurück — das angreifende Team behält die Restzeit plus den 6-gegen-5-Vorteil
- Ein einfaches Foul gegen das angreifende Team setzt die Angriffszeit ebenfalls nicht zurück, das verteidigende Team wollte den Spielfluss brechen
- Ein Eckwurf setzt die Uhr auf 30 Sekunden zurück und schenkt dem Angreifer einen frischen Versuch nahe am Tor
- Bei einem Strafwurf spielt die Angriffszeit für diese Aktion keine Rolle
Verstoß gegen die Angriffszeit
Läuft die Angriffszeit ab, ertönt der Summer. Hat das Team keinen regelkonformen Wurf abgegeben, pfeift der Schiedsrichter Ballbesitzwechsel und das verteidigende Team bekommt einen Freiwurf. Ein bereits abgegebener Wurf, der gerade in der Luft ist, zählt — fällt der Ball ins Tor, gilt das Tor.
Warum das so schwer zu pfeifen ist
Die Angriffszeit macht das Pfeifen im Wasserball komplexer als in vielen anderen Sportarten. Schiedsrichter behalten gleichzeitig Fouls, Spielerpositionen, die Spielzeit und die Angriffszeit im Blick — und gehen dabei am Beckenrand mit, während ein großer Teil der Aktionen unter Wasser läuft. Bei Wettkämpfen ohne elektronische Angriffszeit liegt die Last komplett beim Kampfgericht und dem Augenmaß des Schiedsrichters.
VAR, Unterwasserkameras und moderne Technik
Das Wasserball-Schiedsgericht setzt seit einigen Jahren stark auf Technik, vor allem auf der höchsten Wettkampfebene.
Video Assistant Referee (VAR)
World Aquatics (früher FINA) hat den VAR bei den großen internationalen Wettkämpfen eingeführt — Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, World League Super Finals.
Der VAR kann überprüfen:
- Tore — ob der Ball die Torlinie vollständig überquert hat
- Strafwurf-Entscheidungen — ob das Foul innerhalb der 5-Meter-Zone passiert ist und eine mögliche Torchance verhindert hat
- Ausschluss-Entscheidungen, besonders bei Aktionen, die der Schiedsrichter übersehen hat
- Brutalitäts-Aktionen — gewalttätige Handlungen, die zum dauerhaften Ausschluss führen können
Den VAR-Review löst der Schiedsrichter oder der VAR-Offizielle aus, wenn ein möglicher Fehler erkannt wird. Der Hauptschiedsrichter entscheidet nach Sichtung des Materials auf einem Monitor am Beckenrand.
Unterwasserkameras
Eine der größten Schwierigkeiten im Wasserball-Schiedsgericht ist, dass Fouls häufig unter Wasser passieren — Beine halten, an der Hose ziehen, Treten, Greifen. Vom Beckenrand aus sind sie nicht zu sehen. Unterwasserkameras schließen diese Lücke mit Blickwinkeln, die der Schiedsrichter über Wasser nicht hat.
Bei Olympia und Weltmeisterschaften liegen mehrere Unterwasserkameras an Beckenwand und Beckenboden, ihre Bilder laufen in den VAR-Raum. Die Erkennung von Fouls unter Wasser hat sich auf der Spitzenebene damit deutlich verbessert.
Elektronische Zeitmessung
Große Wettkämpfe nutzen vollständig elektronische Systeme, die folgendes vereinen:
- Spielzeit (Countdown von 8:00 pro Viertel)
- Angriffszeit (30-Sekunden-Countdown, für Spieler und Zuschauer sichtbar)
- Ausschlusszeiten (20-Sekunden-Countdown pro ausgeschlossenem Spieler)
Diese Systeme laufen synchron und werden auf der Anzeigetafel am Beckenrand für Spieler, Trainer, Offizielle und Zuschauer angezeigt. Auf Vereins- und Jugendebene fehlen sie meist — hier helfen digitale Werkzeuge wie das kostenlose Scoreboard von JudgeMate, das Uhrenführung und Ausschlusszeiten vom Smartphone aus verwaltet.
Wie du Wasserball-Schiedsrichter wirst
Der Weg zum Wasserball-Schiedsrichter führt über deinen nationalen Schwimmverband und auf internationaler Ebene direkt über World Aquatics (früher FINA).
Schritt 1: Kontakt zum Verband
In jedem Land mit organisiertem Wasserball gibt es einen Dachverband für die Schiedsrichterausbildung:
- Deutschland: Deutscher Schwimm-Verband (DSV) — dsv.de
- Österreich: Österreichischer Schwimmverband (OSV) — osv.or.at
- Schweiz: Swiss Aquatics — swiss-aquatics.ch
- USA: USA Water Polo (usawaterpolo.org)
- Ungarn: Hungarian Water Polo Federation (MVLSZ)
- Kroatien: Croatian Water Polo Federation (HVS)
- Italien: Federazione Italiana Nuoto (FIN)
- Spanien: Real Federación Española de Natación (RFEN)
- Australien: Water Polo Australia (waterpoloaustralia.com.au)
- Weitere Länder: über das Mitgliederverzeichnis von World Aquatics (worldaquatics.com)
Schritt 2: Einsteigerlehrgang
Die meisten Verbände bieten einen Einsteiger-Lehrgang an. Inhalte:
- Spielregeln (World-Aquatics-Regelwerk)
- Foul-Erkennung — Unterscheidung von einfachem Foul, Ausschluss, Strafwurf und Brutalität
- Positionierung am Beckenrand, Mitgehen mit dem Spiel im richtigen Winkel
- Pfeiftechnik und Ausführung der Handzeichen
- Sicheres Führen von Spielzeit und Angriffszeit
- Spielleitung und Kommunikation mit Spielern und Trainern
Ein Lehrgang umfasst typischerweise Theorie (8–12 Stunden), praktische Einheiten am Becken und eine schriftliche Prüfung.
Schritt 3: Einstieg auf lokaler Ebene
Neue Schiedsrichter starten bei Jugend-, Freizeit- und Schulspielen. Hier entwickelst du:
- Ausdauer — am Beckenrand über die volle Spielzeit Tempo halten
- Foul-Erkennung in Echtzeit unter Druck
- Kommunikation mit Spielern, die Entscheidungen anzweifeln
- Aufmerksamkeit für Angriffszeit und Ausschlusszeiten
Schritt 4: Aufstieg über die nationalen Stufen
Die Verbände arbeiten mit abgestuften Lizenzsystemen. Der Aufstieg setzt in der Regel voraus:
- eine Mindestzahl geleiteter Spiele auf der aktuellen Stufe
- bestandene Prüfungen auf höherem Niveau (schriftlich und praktisch)
- Beobachtung durch erfahrene Schiedsrichter oder Supervisoren
- Teilnahme an Lehrgängen und Seminaren
Schritt 5: Internationale Einsätze (World Aquatics)
Die höchste Ebene ist die World-Aquatics-Schiedsrichterliste. Wer hier steht, pfeift Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, World League und weitere große Wettkämpfe. Voraussetzungen:
- Nominierung durch den nationalen Verband
- Teilnahme an World-Aquatics-Lehrgängen für Schiedsrichter
- konstant gute Bewertungen in der nationalen Spitzenliga oder bei hochklassigen Amateurspielen
- Fitness-Anforderungen — Schiedsrichter müssen in sehr guter körperlicher Verfassung sein
Schlüsselkompetenzen
- Foul-Erkennung: legales Verteidigen, einfaches Foul und ausschluss- oder strafwurfwürdiges Vergehen sicher unterscheiden — oft bei Aktionen unter Wasser
- Positionierung: am Beckenrand mitgehen und den besten Blickwinkel halten
- Ruhe: gelassen bleiben, wenn Spieler und Trainer auf strittige Entscheidungen emotional reagieren
- Kommunikation: klare und entschiedene Pfiffe und Handzeichen
Bereit, Wettkämpfe zu werten?
JudgeMate ist eine kostenlose Plattform für Sportwettkämpfe und berechnet die Punktzahl automatisch. Funktionen von JudgeMate für Veranstalter ansehen
Häufige Fragen
Primärquellen
- World Aquatics Water Polo Rules — World Aquatics
- World Aquatics Officials Manual — Wasserball — World Aquatics
- World Aquatics Refereeing Resources — World Aquatics
Verwandte Leitfäden
JudgeMate kostenlos testen
Digitale Wertungsplattform für jede Sportart auf JudgeMate.