Eistanz vs. Paarlauf: Worin liegt der Unterschied?
Elemente, Wertungsgewichte und warum beide unterschiedlich bewertet werden
Zuletzt aktualisiert: 14. April 2026
Eistanz und Paarlauf laufen beide eine Frau und ein Mann, doch sie folgen grundlegend verschiedenen Regeln. Paarlauf erlaubt Mehrfachsprünge (auch parallele Vierfache), Wurfsprünge, Hebungen über Kopf, Wurfhebungen und Todesspiralen. Eistanz verbietet alle Mehrfachsprünge und Hebungen über Kopf; seine Hebungen sind auf Schulterhöhe begrenzt. Der Eistanz gewichtet zudem die Programmkomponenten (PCS) relativ stärker — konkret die drei ISU-Komponenten Komposition, Präsentation und Lauftechnik —, weil musikalische Interpretation und synchrone Bewegung den Kern der Disziplin ausmachen.
Die kurze Antwort: Kernunterschiede auf einen Blick
Beide Disziplinen werten nach dem ISU-Wertungssystem — jedes Element bringt einen Basiswert, den eine Ausführungsbewertung (GOE) von neun Preisrichterinnen und Preisrichtern auf einer Skala von -5 bis +5 verändert, dazu drei Programmkomponenten (PCS) von 0 bis 10. Welche Elemente das sind und wie viel die PCS zur Gesamtnote beitragen, unterscheidet sich zwischen beiden Disziplinen stark.
Paarlauf steht strukturell näher am Einzellauf: Frau und Mann springen parallel, der Mann wirft die Frau in Mehrfach-Wurfsprünge, und Luftelemente (Wurfhebungen, Hebungen über Kopf) bilden das Herz der Disziplin. Todesspiralen — bei denen die Frau in einer tiefen Pivot-Position rotiert, gehalten vom Partner — sind ein Pflichtelement, das nur der Paarlauf kennt.
Eistanz kennt keine Mehrfachsprünge und keine Hebungen über Kopf. Seine technische Identität ruht auf synchroner Kantenqualität, verschachtelter Schrittarbeit und kreativen Hebungen, die auf oder unter Schulterhöhe des Mannes bleiben müssen. Die zwei Programme — der Rhythmustanz (mit einem von der ISU pro Saison vorgegebenen Thema) und die Kür — belohnen Paare, die Musik zur körperlichen Sprache machen.
Weil die PCS einen größeren Anteil der Eistanz-Gesamtnote ausmachen, übertreffen Spitzen-Eistanzpaare den Paarlauf bei der PCS oft, selbst wenn die Paarläufer körperlich anspruchsvollere Elemente zeigen.
Erlaubte Elemente: direkter Vergleich
Die Tabelle zeigt, ob ein Elementtyp in der jeweiligen Disziplin erlaubt, eingeschränkt oder Pflicht ist. Diese Regeln setzt die ISU und prüft sie jede Saison.
| Element | Ice Dance | Pairs |
|---|---|---|
| Mehrfachsprünge (2 oder mehr Rotationen) | Nicht erlaubt. Eistänzer dürfen einfache Sprünge (höchstens 1 Rotation) nur als Teil choreografischer Sequenzen zeigen; sie werden nicht als technische Elemente gewertet. | Erlaubt und zentral. Parallele Doppel- und Dreifachsprünge sind Pflicht. Parallele Vierfachsprünge sind regelkonform und treten in der Weltspitze auf. |
| Wurfsprünge | Nicht erlaubt. | Pflicht. Der Mann wirft die Frau in Mehrfachsprünge (meist Wurf-Dreifach-Salchow, Wurf-Dreifach-Rittberger, Wurf-Dreifach-Toeloop; der Wurf-Dreifach-Axel ist extrem selten und gelang in Wettkämpfen nur wenigen Paaren). Wurf-Vierfache gibt es in der Weltspitze. |
| Hebungen über Kopf | Nicht erlaubt. Alle Hebungen müssen auf oder unter Schulterhöhe des Mannes bleiben. | Erlaubt und Pflicht. Der Mann hebt die Frau vollständig über den Kopf. Hebungstypen sind unter anderem Lateral Twist, Toe-Overhead, Lasso, Reverse Lasso und weitere Hebungen der Gruppe 5. |
| Wurfhebungen (Twist Lifts) | Nicht erlaubt. | Pflicht. Der Mann wirft die Frau über den Kopf; sie rotiert (zweifach oder dreifach), bevor er sie an der Taille fängt. Dreifache Wurfhebungen sind Standard im Senioren-Spitzenbereich. |
| Todesspiralen | Nicht erlaubt. | Pflicht. Die Frau dreht in tiefer Position (Rückwärts-Innenkante, Rückwärts-Außenkante, Vorwärts-Innenkante oder Vorwärts-Außenkante), während der Mann mit fest gesetztem Zacken den Drehpunkt bildet. Pro Kür ist eine Todesspirale Pflicht. |
| Twizzle-Sequenzen | Pflicht. Jeder Partner zeigt eine Folge mehrfacher Einfußdrehungen über das Eis; Synchronität und Übereinstimmung werden eng bewertet. Ein zentrales technisches Element, das nur der Eistanz kennt. | Kein gewertetes Element. |
| Pflichttanz-Sequenzen (Rhythmustanz) | Pflicht im Rhythmustanz. Jede Saison schreibt die ISU bestimmte Rhythmen und Pflichtschritte vor (etwa Blues, Paso Doble, Tango). Die Paare müssen das vorgegebene Muster mit der vorgeschriebenen Schrittarbeit zeigen. | Nicht zutreffend. Der Paarlauf hat keinen Rhythmustanz. |
| Hebungen (rotierend, Kurve, stationär, kurz) | Pflicht in beiden Programmen. Maximale Höhe ist die Schulterhöhe des Mannes. Typen sind rotierende Hebungen, Kurvenhebungen, stationäre Hebungen und kurze Hebungen. Die Maximaldauer beträgt für nicht-kurze Hebungen rund 6 Sekunden. | Hebungen über Kopf stehen im Zentrum. Paarhebungen werden je nach Typ und gehaltenen Positionen in verschiedene Gruppen gewertet. Dauer sowie Ein- und Ausstiegsqualität beeinflussen die GOE. |
| Schrittsequenzen | Pflicht und stark gewichtet. Schrittsequenzen im Eistanz sollen tiefe Kanten, verschachtelte Wendungen und präzise Abstimmung mit dem Musikrhythmus zeigen. | Pflicht. In der Kür ist eine Schrittsequenz Pflicht, doch sie wiegt relativ weniger als im Eistanz, wo die Schrittarbeit der athletische Hauptträger ist. |
| Parallele Pirouetten | Kein Pflichtelement. Stationäre Pirouetten gehören nicht zum technischen Inhalt des Eistanzes. | Pflicht. Der Paarlauf kennt parallele Pirouetten (beide drehen gleichzeitig) und Paarpirouetten (verbunden gedreht). Positionswechsel und Synchronität beeinflussen Level und GOE. |
Programmkomponenten: warum die PCS im Eistanz mehr zählen
Im aktuellen ISU-Wertungssystem (überarbeitet zur Saison 2022-2023) werden die PCS über drei Komponenten bewertet — statt zuvor fünf:
- Lauftechnik — Qualität der Kanten, Lauffluss, Tempo und Schrittarbeit
- Komposition — Aufbau, Kreativität und Nutzung der Eisfläche
- Präsentation — musikalische Interpretation, Performance und Übereinstimmung des Paares
Jede Komponente wird von jeder der neun Wertungsrichterinnen und -richter mit 0 bis 10 bewertet, getrimmt und gemittelt. Die drei Komponentensummen werden dann mit einem disziplinspezifischen Faktor multipliziert, der das PCS-Gewicht in der Endnote bestimmt.
Im Eistanz liegen die PCS-Faktoren höher als im Paarlauf — passend zum Grundgedanken der Disziplin: dass musikalische Interpretation und synchrone Laufqualität so wichtig sind wie der technische Inhalt. Auf olympischem Niveau kann die PCS eines Spitzen-Eistanzpaares grob 40 bis 45 % seiner kombinierten Gesamtnote über beide Programme ausmachen, im Paarlauf eher 35 bis 40 %.
Ein Paarlaufteam kann eine maue PCS daher mit hochschwierigen technischen Elementen (Wurf-Vierfache, dreifache Wurfhebungen, parallele Vierfache) ausgleichen, ein Eistanzteam dagegen eine schwache PCS nicht mit Sprüngen — es hat von vornherein kaum welche. Im Eistanz ist die PCS kein Entscheider bei Gleichstand; sie ist ein primäres Wettkampffeld.
Hebungsregeln: Schulterhöhe vs. über Kopf
Hebungen sind in beiden Disziplinen Pflicht, unterliegen aber grundlegend verschiedenen Vorgaben.
Hebungen im Eistanz
Im Eistanz darf die Frau nie über die Schulterhöhe des Mannes gehoben werden. Die vier anerkannten Hebungstypen sind:
- Rotierende Hebungen — der Mann dreht, während er die Frau oben hält
- Kurvenhebungen — das Paar zieht während der Hebung eine gebogene Bahn über das Eis
- Stationäre Hebungen — auf einem Punkt oder kleinem Bereich ausgeführt
- Kurze Hebungen — kürzere Varianten mit eigenen Positionsvorgaben
Nicht-kurze Hebungen haben eine Maximaldauer von rund 6 Sekunden; eine Überschreitung bringt einen Abzug. Eistanz-Hebungen werden nach der Schwierigkeit der gehaltenen Positionen, der Qualität von Ein- und Ausstieg und der Abstimmung mit der Musik bewertet. Kreative, ungewöhnliche Positionen über Schulterhöhe sind nicht erlaubt — das ist eine harte Grenze, keine Frage der GOE.
Hebungen im Paarlauf
Im Paarlauf hebt der Mann die Frau vollständig über den Kopf. Hebungen teilen sich nach Typ in fünf Gruppen:
- Gruppe 1: Star-Hebungen und verwandte Positionen
- Gruppe 2: Toe-Overhead-Hebungen
- Gruppe 3: Reverse-Overhead-Hebungen
- Gruppe 4: Wurfhebungen (eigene Kategorie)
- Gruppe 5: Lasso-Hebungen
Paarhebungen werden nach der Schwierigkeit der Position der Frau über Kopf, der Qualität von Fang und Landung (bei Wurfhebungen) sowie nach Fluss und Kontrolle insgesamt bewertet. Eine zum Eistanz vergleichbare Pflicht-Höchstdauer gibt es nicht, doch die Levelvorgaben verlangen eine bestimmte Zahl an Positionswechseln.
Die Trennung über Kopf gegenüber Schulterhöhe ist der sichtbarste Regelunterschied zwischen beiden Disziplinen.
Musikalische Interpretation: warum sie den Eistanz prägt
Beide Disziplinen verlangen, dass die Laufenden Musik interpretieren, doch der Bezug zwischen Musik und Bewegung ist im Eistanz deutlich strenger vorgegeben — und wettkampfentscheidend.
Rhythmustanz
Die ISU gibt für den Rhythmustanz jede Wettkampfsaison ein bestimmtes Rhythmusthema vor. Die Paare müssen zu Musik laufen, die den vorgeschriebenen Rhythmus enthält (etwa Blues und Rhumba oder Foxtrott und Quickstep, je nach Saison). Die Pflicht-Mustertanzschritte müssen zur Taktstruktur der Musik passen. Die Wertungsrichterinnen und -richter beurteilen, ob der Lauf den Charakter des vorgegebenen Rhythmus trifft — ein Paar, das den Stil eines Tangos punktgenau trifft, bekommt eine deutlich höhere Präsentationsnote als eines, das nur zu Tangomusik läuft, ohne ihren Charakter zu verkörpern.
Kür
Die Kür lässt die Paare Musik und Thema frei wählen, doch die musikalische Interpretation bleibt ein zentrales Wertungskriterium. Gesucht sind Bewegungen, die organisch aus Phrasierung, Akzenten und Dynamik der Musik entstehen — nicht über die Musik gelegte Bewegung. „Zur Musik laufen" ist die Grundlinie; der Elitestandard ist: Musik und Lauf sind untrennbar.
Paarlauf
Auch der Paarlauf verlangt Musik (Gesang war früher nicht erlaubt, ist heute in beiden Programmen zulässig), und die Präsentation ist eine der drei PCS-Komponenten. Weil die Kür aber körperlich anspruchsvolle Elemente wie Wurf-Vierfache, dreifache Wurfhebungen und Hebungen über Kopf unterbringen muss, dient die choreografische Struktur oft den Elementen statt der Musik. Der Höhepunkt eines Paarlaufteams ist meist ein Wurf-Dreifachsprung oder eine dreifache Wurfhebung — Momente athletischer Dramatik, die einigermaßen unabhängig von der musikalischen Interpretation stehen.
Im Eistanz dagegen gibt es keine Wurfsprünge. Die Höhepunkte sind musikalische Klimaxe, umgesetzt durch Schrittarbeit, synchrone Kanten und Hebungschoreografie.
Notenbereiche: olympisches und WM-Niveau
Die folgenden Bereiche spiegeln jüngste Ergebnisse von Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften für Senioren-Spitzenpaare an der Spitze ihrer Disziplin. Die Noten beziehen sich auf die kombinierte Gesamtnote über beide Programme (Rhythmustanz + Kür im Eistanz; Kurzprogramm + Kür im Paarlauf).
Spitzen-Eistanzpaare (Olympia/WM)
- Kombinierte Gesamtnote: rund 215-230+ für Gold-Anwärter
- Rhythmustanz: meist 85-95 für Spitzenpaare
- Kür: meist 130-145 für Spitzenpaare
- PCS in der Kür: meist 90-100 für führende Paare
Spitzen-Paarlaufteams (Olympia/WM)
- Kombinierte Gesamtnote: rund 215-240+ für Gold-Anwärter
- Kurzprogramm: meist 75-85 für Spitzenpaare
- Kür: meist 140-160 für Spitzenpaare
- Technische Elemente in der Kür: meist 85-100 für Paare mit Vierfachen und Wurf-Vierfachen
Zu beachten: Die Notenbereiche verschieben sich von Saison zu Saison, wenn die ISU die Basiswerte anpasst. Paarlaufteams, die Wurf-Vierfache sauber stehen (etwa Wurf-Vierfach-Salchow), gewinnen einen spürbaren Vorsprung bei den technischen Elementen, weil Wurfsprünge dieselbe Basiswert-Skalierung haben wie Einzelsprünge. Ein Wurf-Vierfach-Salchow trägt einen Basiswert von rund 9,70 gegenüber rund 5,30-8,00 für typische Wurf-Dreifache — ein Unterschied von 1-4+ Punkten pro Element vor der GOE.
Wettkampfformat: Programme und Zeitlimits
Beide Disziplinen laufen in verschiedenen Programmformaten mit unterschiedlichen Zeitvorgaben.
Eistanz-Format
Rhythmustanz
- Dauer: rund 2 Minuten 50 Sekunden (±10 Sekunden)
- Inhalt: von der ISU vorgegebenes Rhythmusthema; Pflicht-Mustertanzschritte; eine Rhythmussequenz; Schrittsequenz; Hebungen; Twizzles
- Der Rhythmustanz macht rund ein Drittel der kombinierten Gesamtnote aus
Kür
- Dauer: rund 4 Minuten bei Seniorenpaaren (±10 Sekunden)
- Inhalt: freie Wahl von Musik und Thema; Pflichtelemente sind Hebungen, Twizzles, Schrittsequenz, Pirouette und choreografische Elemente
- Die Kür macht rund zwei Drittel der kombinierten Gesamtnote aus
Paarlauf-Format
Kurzprogramm
- Dauer: rund 2 Minuten 40 Sekunden (±10 Sekunden)
- Inhalt: Pflichtelemente sind ein Wurfsprung, eine Wurfhebung, eine Paarpirouette, eine Todesspirale, eine Schrittsequenz und Einzelsprünge
- Das Kurzprogramm macht rund ein Drittel der kombinierten Gesamtnote aus
Kür
- Dauer: rund 4 Minuten 30 Sekunden bei Seniorenpaaren (±10 Sekunden)
- Inhalt: Pflichtelemente sind mehrere Wurfsprünge, Hebungen über Kopf, eine Wurfhebung, eine Todesspirale, parallele Sprünge, Paarpirouetten, Schrittsequenz und Einzelpirouetten
- Die Kür macht rund zwei Drittel der kombinierten Gesamtnote aus
Die Paarlauf-Kür ist rund 30 Sekunden länger als die Eistanz-Kür — das spiegelt die längere körperliche Erholungszeit nach explosiven Elementen wie Wurfsprüngen und Hebungen über Kopf.
Rechenbeispiel: technische Elemente aus Wurf-Dreifach-Axel vs. Twizzle-Sequenz
Dieses Beispiel vergleicht, wie die technischen Elementnoten (TES) für zwei charakteristische Elemente der beiden Disziplinen entstehen — den Paarlauf-Wurf-Dreifach-Axel und die Eistanz-Twizzle-Sequenz —, um die Wertungslogik in der Praxis zu zeigen.
Element A: Paarlauf — Wurf-Dreifach-Axel (3A-Wurf)
Basiswert (ISU Scale of Values, 2024-2025): 8,00 Punkte
Neun Wertungsrichterinnen und -richter vergeben die GOE nach Qualität des Wurfs, Rotation und Luftposition der Frau, Qualität der Landung und Lauffluss nach dem Element:
| W1 | W2 | W3 | W4 | W5 | W6 | W7 | W8 | W9 | |----|----|----|----|----|----|----|----|----|----| | +3 | +4 | +3 | +3 | +2 | +3 | +4 | +3 | +3 |
Trimmen: +4 (höchste) und +2 (niedrigste) streichen. Rest: +3, +3, +3, +3, +4, +3, +3 → Mittel = +3,14
Punktanpassung: 8,00 × 31,4 % = +2,51 Punkte
Endnote des Elements: 8,00 + 2,51 = 10,51 Punkte
Eine wacklige Landung (getrimmter GOE-Mittelwert von -1,00) ergäbe: 8,00 - 0,80 = 7,20 Punkte. Die Spanne zwischen einem starken und einem schwachen Wurf-Dreifach-Axel liegt bei rund 3 Punkten auf einem einzigen Element.
Element B: Eistanz — Twizzle-Sequenz
Basiswert: bestimmt vom erreichten Level (eine Twizzle-Sequenz auf Level 4 hat einen Basiswert von rund 3,34 Punkten für die Sequenz; die genauen Werte setzt die ISU jede Saison).
Neun Wertungsrichterinnen und -richter vergeben die GOE nach Synchronität, Drehgeschwindigkeit, Kufenkontrolle, Haltung und zeitlicher Übereinstimmung:
| W1 | W2 | W3 | W4 | W5 | W6 | W7 | W8 | W9 | |----|----|----|----|----|----|----|----|----|----| | +2 | +3 | +2 | +2 | +3 | +2 | +2 | +1 | +2 |
Trimmen: +3 (höchste) und +1 (niedrigste) streichen. Rest: +2, +3, +2, +2, +2, +2, +2 → Mittel = +2,14
Punktanpassung: 3,34 × 21,4 % = +0,71 Punkte
Endnote des Elements: 3,34 + 0,71 = 4,05 Punkte
Was dieser Vergleich zeigt
Ein einzelner Wurf-Dreifach-Axel auf Eliteniveau ist im rohen TES-Ertrag rund 2,5-mal so viel wert wie eine Twizzle-Sequenz auf Level 4. Deshalb produzieren Paarlauf-Küren häufig höhere TES-Summen als Eistanz-Küren. Die Twizzle-Sequenz ist aber nur eines von acht oder neun Pflicht-Technikelementen — und die PCS-Summe des Eistanzpaares (potenziell 90-100 Punkte kombiniert über drei Komponenten) gleicht die niedrigeren Basiswerte je Element aus. Im Eistanz sind PCS und TES als Beiträge zur Endnote ausgeglichener; im Paarlauf kann die TES eines Spitzenteams die Gesamtnote dominieren, wenn Wurf-Vierfache und dreifache Wurfhebungen sauber stehen.
Bereit, Wettkämpfe zu werten?
JudgeMate ist eine kostenlose Plattform für Sportwettkämpfe und berechnet die Punktzahl automatisch. Funktionen von JudgeMate für Veranstalter ansehen
Häufige Fragen
Primärquellen
JudgeMate kostenlos testen
Digitale Wertungsplattform für jede Sportart auf JudgeMate.